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Bitcoin-Baisse reißt Milliardenloch in MicroStrategy-Rücklagen

Als der amerikanische Softwarehersteller MicroStrategy im Sommer 2020 begann, Bitcoin in großen Mengen zu kaufen, begründete Firmenchef Michael Saylor dies damit, dass die Inflation Barbestände wertlos machen würde.

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© Lightboxx / stock.adobe.com

Ende des zweiten Quartals waren die Kryptobestände, die er seitdem angehäuft hat, nun allerdings 3,4 Milliarden US-Dollar weniger wert als im vorangegangenen Quartal. Solange kein Bitcoin verkauft wird, bleibt es für MicroStrategy nach US-Bilanzierungsregeln bei einem Verlust auf dem Papier. Beim Bericht der Zweitquartalsergebnisse dürfte das Unternehmen dennoch eine erhebliche Abschreibung vornehmen müssen. Die Aktie von MicroStrategy hat im abgelaufenen Quartal 66 Prozent nachgegeben und damit noch stärker als Bitcoin. Für die weltgrößte Digitalwährung ging es im zweiten Quartal 59 Prozent bergab.

MicroStrategy-Aktie wieder dort, wo sie zu Beginn der Bitcoinkäufe war

Als der Bitcoin-Kurs im abgelaufenen Quartal den größten Einbruch seit mehr als einem Jahrzehnt erlebte, hat Saylor die Bestände noch aufgestockt. Ende Juni erklärte MicroStrategy noch, dass es seine Ergebnisse zum regulären Termin veröffentlichen wird. An der Wall Street verlangen die Regulierungsbehörden normalerweise, große Verluste deutlich schneller zu melden. Der Bitcoin-Bestand von MicroStrategy war am Ende des ersten Quartals etwa 5,9 Milliarden US-Dollar wert. Beim Bitcoin-Preis von rund 18.900 US-Dollar per Ende Juni war der Bestand demnach nur noch rund 2,45 Milliarden US-Dollar wert und damit 58 Prozent weniger als noch vor drei Monaten.

Shirish Jajodia von Investor-Relations-Abteilung von MicroStrategy erklärte Bloomberg auf Anfrage, das Unternehmen habe keine Pläne, Bitcoin zu verkaufen. Die Aktionäre unterstützten die Strategie. Er betonte die “robuste Kapitalstruktur” von MicroStrategy, die das Unternehmen gegenüber kurzfristigen Schwankungen abschirmten. (kb)

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