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Berliner Enteignungsfantasien: Es gibt eine bessere Lösung...

Der Zentrale Immobilien Ausschuss ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, ist vom Berliner Volksentscheid, größere Wohnimmobilienbesitzer gegen viel zu niedrige Entschädigungszahlungen zu enteignen, wenig angetan und nimmt die Politik in die Pflicht, mehr neue Gebäude zu errichten.

Dr. Andreas Mattner, ZIA
Dr. Andreas Mattner, ZIA
© ZIA

Vor dem Hintergrund des Ergebnisses des Berliner Volksentscheids zur Enteignung großer Wohnungsunternehmen ruft der Zentrale Immobilien Ausschuss ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, die Politik zur Besonnenheit auf. Die geforderte Enteignung von mehr als 240.000 Wohnungen müsste laut Senat mit bis zu 36 Milliarden Euro entschädigt werden.

Politik sollte Gelder besser sinnvoller verwenden
„Für dieses Geld ließen sich alternativ 137.000 neue Wohnungen bauen – das war der Bedarf an Wohnungen in Berlin im Jahr 2019“, sagt ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner. „Daher kann die Antwort auf den angespannten Markt in der Hauptstadt nur sein: Neubau und die Ausweisung von mehr passenden Flächen für bezahlbaren Wohnraum. So bekommen wir die Lage in den Griff. Der Senat sollte sich daher darauf konzentrieren, das vorhandene Budget gezielt für beschleunigte Verfahren einzusetzen“, so Mattner.

„Der Berliner Haushalt wird bereits durch die Corona-Pandemie außerordentlich belastet, viele Berliner Unternehmen sind wirtschaftlich angeschlagen. Daher gilt es, mit Augenmaß vorzugehen und die Enteignungsforderung sehr genau rechtlich zu prüfen“, sagt Mattner. (aa)

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