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Berliner Banking-Startup holt Investment von 600 Millionen Euro-Fonds

​Der neue Fonds von RTP Global investiert zusammen mit anderen Geldgebern 18,5 Millionen Euro in Penta, einen Anbieter digitaler Konten für kleinere Firmen. Das hat Bloomberg vorab von den beiden Unternehmen erfahren.

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Penta-Chef Marko Wenthin
© Penta

Weitere Teilnehmer der Finanzierungsrunde sind HV Holtzbrinck Ventures, ABN Amro Ventures, VR-Ventures und Finleap. “Mit dem Geld wollen wir insbesondere Produkte, Technik und Kundenservice weiter ausbauen und möglicherweise die Expansion ins Ausland vorantreiben”, sagte Penta-Chef Marko Wenthin in einem Interview. “Aber noch ist keine Entscheidung zu Ländern oder Zeitpunkt gefallen."

Delivery Hero: Hier bewies RTP schon einmal ein gutes Händchen
RTP Global ist ein Kapitalgeber mit Büros in Moskau, New York und Bangalore, der sich auf Investments in Technologie-Startups konzentriert. Der jüngste Fonds, der Anfang März vorgestellt wurde, hat ein Volumen von 650 Millionen US-Dollar. Ein früheres Investment in Deutschland war Delivery Hero. RTP sei immer auf der Suche nach Unternehmen, die “die Hartnäckigkeit haben, ihr Geschäft zu erweitern und ihren jeweiligen Markt umkrempeln zu wollen”, sagte Alex Pavlov, ein Partner bei dem Investor. “In Penta haben wir all das gefunden.”

Das Fintech kommt derzeit auf über 17.000 Kunden in Deutschland und Italien
“Ziel muss es sein, die Zahl auf absehbare Zeit zu verdoppeln. Derzeit gewinnen wir im Monat 1200 neue Kunden”, sagte Wenthin. Geld verdiene das Unternehmen mit seinen Konten, Interchange-Gebühren bei Karteneinsätzen und Provisionen beim Vertrieb von Produkten Dritter wie etwa Krediten und Versicherungen.

Penta ist nicht die einzige Anbieter digitaler Konten, der Geschäftskunden umgarnt
Der Markt ist umkämpft. So hat die Deutsche Bank mit Fyrst eine Bank ins Rennen geschickt, die sich unter anderem an kleinere Unternehmen richtet und seit dem Start vergangenes Jahr nach eigenen Angaben einige tausend Kunden gewinnen konnte. Andere Anbieter sind Kontist und N26, das neben Privat- auch Geschäftskonten führt.

Home-Office rules
Wenthin zufolge arbeiten angesichts des Corona-Virus derzeit alle Mitarbeiter von zu Hause aus. “Für uns ist das kein großer Schritt, da wir angesichts von Büros in Berlin, Belgrad und Mailand schon in der Vergangenheit gelernt haben, auf Entfernung trotzdem effizient zu arbeiten.“ (kb)

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