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Berkshire-Hathaway-Aktie bringt Börsen-EDV ans Limit

Die Computersysteme der Nasdaq kommen nicht mehr hinterher: Warren Buffett sprengt mit dem Kurs der Berkshire-Hathaway-Aktie die Grenzen der EDV.

Investorengenie ​Warren Buffett
Investorengenie Warren Buffett
© Houston Cofield / Bloomberg

Die Originalaktie der "A"-Serie von Berkshire Hathaway ist der teuerste Anteilschein der Welt, für die Nasdaq EDV-Systeme sogar zu teuer. Denn die kann nur Zahlen bis zu einer Höhe von 429.496,7295 US-Dollar verarbeiten. Die Aktie von Warren Buffetts Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway ist mit einem Kurs von 437.131 US-Dollar allerdings mittlerweile so teuer geworden, dass die Computerprogramme sie nicht länger störungsfrei abbilden können, berichtet das "Handelsblatt". Zum Vergleich: der Kurs der zweitteuersten US-Aktie liegt mit weitem Abstand bei gerade einmal 5.211 US-Dollar und gehört dem Hausbauunternehmen NVR. 

Ein Aktiensplit wäre eine mögliche Lösung für das EDV-Dilemma. So hatten es bereits Konzerne wie Apple oder Tesla vorgemacht, um ihre Papiere einer breiteren Masse an Investoren zugänglich zu machen. Allerdings denkt Warren Buffett nicht daran – zum einen existiert für kleienere Geldbeutel bereits eine deutlich billigere "B-Serie", zum anderen begrüßt Buffett es durchaus, dass die Berkshire-Aktie wegen des hohen Preises selten den Besitzer wechselt und zum langfristigen Halten anregt. Also passt sich stattdessen nun die Nasdaq an: Bis zum 17. Mai soll ein System-Upgrade das Problem beheben. 

Luft nach oben
In diesem Jahr konnte der Kurs der Berkshire-Aktie bereits um 27 Prozent zulegen und den US-Leitindex S&P 500 somit um Längen schlagen. Experten rechnen mit noch mehr Luft nach oben. "Wir gehen davon aus, dass die Berkshire-Aktie in den kommenden Jahren um sieben bis zehn Prozent pro Jahr steigen wird. Das ist eine gemütliche Art, Geld anzulegen", sagte Thomas Kleber, Berkshire-Aktionär und Investmentchef von Pecora Capital zum "Handelsblatt". (fp)

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