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Bericht vom CFO-Forum 2015 – inklusive Fotogalerie

Bericht vom CFO-Forum 2015 – inklusive Fotogalerie

Rund 180 Finanzverantwortliche besuchten am 23. und 24. April 2015 das zwölfte CFO-Forum im österreichischen Stegersbach. Die Besucher der vom "Business Circle" initiierten Konferenz, die in den exklusiven Räumlichkeiten des Balance Resorts stattfand, informierten sich über die aktuellen Herausforderungen der finanziellen Unternehmensführung in Zeiten schwächelnder Konjunktur und geopolitischer Krisen und nutzten die Gelegenheit, sich mit anderen hochrangigen Experten auszutauschen.
 
Gesehen wurden unter anderem der OMV-Finanzchef David C. Davies, Mitglied des Vorstandes, Peter Kollmann von Verbund AG, Gerald Mayer, CFO, AMAG, Walter Oblin, CFO, Österreichische Post, voestalpine AG - Vorstandsmitglied, Robert Ottel, Barbara Potisk-Eibensteiner, RHI AG, Lenzing-CFO, Thomas Riegler, Eduard Zehetner, Immofinanz sowie weitere renommierte Spitzenmanager.
 
Wer noch aller den Weg nach Stegersbach gefunden hat, sehen Sie in nachfolgender Fotogalerie.
 
Die Konferenz eröffnete der österreichische Finanzminister Hans Jörg Schelling, der sich bei seinem Vortrag vor den anwesenden CFOs sichtlich wohlfühlte und dennoch kritische Worte anstimmte: „Österreich ist auf der Kriechspur unterwegs, und dies zum Teil selbstverschuldet. Nur der aktuell niedrige Ölpreis und der für exportierende Unternehmen günstige Euro-Dollar-Wechselkurs sind positiv hervorzuheben." Warum der Finanzminister die Zukunft Europas mit Sorge betrachtet, konnte er in einem Satz beantworten: „Europa stellt sieben Prozent der Weltbevölkerung und 25 Prozent der Wirtschaftsleistung, aber 50 Prozent der weltweiten Sozialausgaben." Nachsatz: „Wir haben kein Einnahmenproblem, sondern ein Ausgabenproblem."
 
Brisante Diskussion
 
Einen weiteren Programmpunkt bildete die Diskussion zur russisch-ukrainischen Krise und ihren internationalen Folgen mit den wirtschaftspolitischen Experten Gerhard Mangott, Universität Innsbruck, und Yaroslav Lissovolik, Deutsche Bank Russia unter der Moderation von Armin Wolf.
 
Wirtschaftsweise präsentierte Ausblick
 
Der deutsche Wirtschaftsweise Prof. Lars P. Feld präsentierte am zweiten Konferenztag seine Prognosen zu den wirtschaftlichen Aussichten für die Eurozone, Russland, China, USA und die Schwellenländer. Feld erwartet für das Jahr 2015 ein Wachstum der Eurozone um 1,3 Prozent und macht die Haupteffekte für ein derartiges, korrigiertes Wirtschaftswachstum von 1,0 auf 1,3 Prozent in Europa vor allem am Ölpreis sowie beim Wechselkurs fest. Wobei das wirtschaftliche Wachstum aus den Emerging Markets getrieben wird.
 
Feld konstatierte, dass die Euro-Krise noch immer nicht beendet sei, aber einiges erreicht wurde und viele Reformschritte in die richtige Richtung gegangen seien, wobei er das Problem weiterhin in Griechenland sähe und in den schwindenden Reform- und Konsolidierungsbemühungen insbesondere in Frankreich und Italien sowie in den weiterhin ungelösten Altschuldenproblemen Störfaktoren erkenne. (ip)
 
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