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Bergos Berenberg: „US-Bullenmarkt setzt sich fort“

In der Weltwirtschaft ist schon länger nicht mehr alles rosarot, mit einer globalen Rezession ist aber auch 2020 nicht zu rechnen. Der globale Aktienmarkt profitiert weiter von einer recht guten fundamentalen Basis, und die technische Sicht lässt ebenfalls auf einen weiteren Kursanstieg hoffen.

Till Christian Budelmann, Kapitalmarktstratege bei Bergos Berenberg
Till Christian Budelmann, Kapitalmarktstratege der Schweizer Privatbank Bergos Berenberg
© Bergos Berenberg

"Die Aktienbewertung ist gegenüber Anleihen nach wie vor aussichtsreich, zudem dürften die Unternehmensgewinne im laufenden Jahr wieder anziehen. Wie schon in den Vorjahren birgt auch 2020 der US-Aktienmarkt die größten Chancen für Anleger, der US-Wahlkampf hingegen könnte sich als größtes Risiko entpuppen", analysiert  Till Christian Budelmann, Kapitalmarktstratege der Schweizer Privatbank Bergos Berenberg.

Weltwirtschaft ist zweigeteilt
Während sich der Konsum- und Dienstleistungsbereich gut entwickelt, steckt der industrielle Sektor in der Krise. So lag etwa in den USA der ISM Manufacturing Index zuletzt spürbar unter der entscheidenden Marke von 50. Vor allem die politischen Probleme, allen voran der Handelsstreit zwischen den USA und China, haben den Sektor belastet. „Wir hoffen, dass sich das weltweite verarbeitende Gewerbe 2020 etwas stabilisiert“, sagt Budelmann. Zwar herrsche  immer noch hohe politische Unsicherheit, es gebe aber auch Positives. So dürfte die Teilvereinbarung (Phase-One-Deal) zwischen den USA und China vorerst für Entspannung im Handelsstreit sorgen. Auch beim Brexit, der aller Voraussicht nach Ende Januar erfolgen wird, sei etwas Ruhe eingekehrt.

Budelmann erwartet 2020 keine globale Rezession
Die Prognosen von Bergos Berenberg für das Wirtschaftswachstum im laufenden Jahr liegen für die Eurozone und China bei 1,0 und 5,9 Prozent und entsprechen in etwa der Konsensschätzung. Für die USA ist die Privatbank optimistischer als die durchschnittliche Ökonomen-Meinung, sie rechnet mit 2,1 Prozent Wachstum für 2020. Auch wenn die Konjunkturaussichten nicht so schlecht scheinen, eine Zinswende nach oben erwartet Budelmann vorerst nicht. Vielmehr werden die Notenbanken weltweit die Märkte 2020 mit einer expansiven Politik unterstützen. Allerdings dürfte die US-Notenbank im laufenden Jahr von weiteren Zinssenkungen absehen, meint Budelmann. (kb)

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