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Berenbergs "Zinswende-Tracker" misst 260 Zinssignale - und steigt an

Noch lässt der Vollzug einer Zinswende durch die Europäische Zentralbank auf sich warten, der "Zinswende-Tracker" der Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG steigt derzeit in Regionen wie zuletzt im Nachgang der Sintra-Rede von Mario Draghi. Von einer Zinswende kann da aber noch nicht gesprochen werden.

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© ajr_images / Fotolia

Basierend auf einer Auswahl von 65 verschiedenen Zinsmaßen aus der Eurozone berechnet das Fixed Income Research der Hamburger Privatbank insgesamt 260 Signale für steigende oder fallende Zinsen. Berücksichtigt werden dabei Kredit- und Einlagenzinsen sowie die Renditen von Staats-, Bank- und Unternehmensanleihen. 

Indikator dreht fast schon ins Plus

Der daraus berechnete Composite-Indikator bewegt sich zwischen -100 Prozent (alle Signale zeigen fallende Zinsen) und +100 Prozent (alle Signale zeigen steigende Zinsen). "Die seit Mitte Dezember spürbar gestiegenen Renditen von Staatsanleihen sorgen dafür, dass unser Composite-Indikator das negative Terrain zum Jahresauftakt 2018 fast verlässt", schreiben die Analysten Philipp Jäger, Helge Schunck und Timo Segieth in einem Report, der Bloomberg vorliegt. Mit einem Wert von minus zwei Prozent erreichte der Indikator im Nachgang an die Sintra-Rede von EZB-Präsident Mario Draghi im Sommer 2017 seinen bisherigen Höchststand. 

Kommt eine erste Leitzinsanhebung in der Eurozone schon Ende 2018?

Bloomberg-Daten zeigen auf Basis der OIS-Einlagensätze derzeit eine Wahrscheinlichkeit von 49 Prozent für einen Zinsschritt der EZB im Dezember 2018. Eonia-Forwards preisen aktuell einen Anstieg von 19 Basispunkten für das Frühjahr 2019 ein.

"Angesichts nach wie vor negativer Beiträge der Komponenten Kredit- und Einlagenzinsen sowie Renditen von Bank- und Unternehmensanleihen kann indes noch nicht von einer Zinswende gesprochen werde", sagen die Berenberg-Analysten. (kb)

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