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Berenbergs Zinswende-Tracker erreicht erstmals positives Terrain

Der "Zinswende-Tracker" der Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG steigt mit einem Wert von +7 Prozent erstmals ins Positive und übersteigt damit sein bisheriges Hoch von -2 Prozent aus dem Nachgang an die Sintra-Rede von EZB-Präsident Mario Draghi im Sommer 2017. Zur Zinswende fehlt aber noch etwas.

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© marklt / Fotolia

"Der deutliche Anstieg der Kapitalmarktzinsen, sowohl bei Staatsanleihen als auch bei Anleihen von Banken und Unternehmen, sorgt dafür, dass unser Composite-Indikator im Februar erstmals positives Terrain erreicht", schreiben die Analysten Philipp Jäger, Helge Schunck und Timo Segieth am Montag in einem Paper, aus dem Bloomberg News zitiert.

Ist die Zinswende jetzt da?

Basierend auf einer Auswahl von 65 verschiedenen Zinsmaßen aus der Eurozone berechnet das Fixed Income Research der Hamburger Privatbank insgesamt 260 Signale für steigende oder fallende Zinsen. Berücksichtigt werden dabei Kredit- und Einlagenzinsen, sowie die Renditen von Staats-, Bank- und Unternehmensanleihen. Der daraus berechnete Composite-Indikator bewegt sich zwischen -100 Prozent (alle Signale zeigen fallende Zinsen) und +100 Prozent (alle Signale zeigen steigende Zinsen).

Zinswende kommt erst, wenn auch Einlagen- und Kreditzinsen steigen

Von einer stabilen und nachhaltigen Zinswende werde man allerdings erst sprechen können, wenn diese auch die Zinsen für Einlagen und Kredite erreiche, schreiben die Berenberg-Analysten. Daten der Beratungsgesellschaft Barkow Consulting zeigten Anfang Februar einen Anstieg der durchschnittlichen Zinsen für Unternehmens-Neukredite mit 5-jähriger Laufzeit auf 2 Prozent, nach 1,82 Prozent zum Jahreswechsel. Damit befindet sich der Wert auf einem 109-Wochen-Hoch und liegt 49 Basispunkte über dem Tiefststand vom Juli 2016.

Wahrscheinlichkeit für Zinssteigerungen zieht an

Bloomberg-Daten zeigen auf Basis der OIS-Einlagensätze derzeit eine Wahrscheinlichkeit von 36 Prozent für einen Zinsschritt der EZB im Dezember 2018. Eonia-Forwards preisen aktuell einen Anstieg von 25 Basispunkten für das Frühjahr 2019 ein, sowie 71 Basispunkte für 2020. Laut einer Bloomberg-Umfrage sehen Ökonomen die Bund-Rendite Ende des ersten Quartals im Median bei 0,60 Prozent. (kb)

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