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Berenberg: Zentralbanken läuten Zinswende nach unten ein

Wirtschaftspolitische Krisenherde und sinkende Inflationserwartungen verunsichern die Märkte. Schon bald könnten die Zentralbanken deshalb die Leitzinsen wieder senken, sagt Bernd Meyer von Berenberg.

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Der Handelsstreit zwischen China und den USA, ein drohender harter Brexit und sinkende Inflationserwartungen: Die wirtschaftspolitische Lage ist weltweit fragil, stellt Bernd Meyer, Chefstratege Wealth and Asset Management bei der Berenberg Bank, fest. Sogar aus den USA kämen in diesem Jahr enttäuschende Wirtschaftsdaten – und die Stimulierungsmaßnahmen in China hätten bisher wenig gebracht. Für Meyer ist es kein Wunder, dass die Zentralbanken nun Zinssenkungen in Betracht ziehen. 

Der Chefstratege erwartet, dass die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) die Leitzinsen bei ihrer Sitzung am 31. Juli um 0,25 Prozentpunkte senkt. Auch die EZB tagt Ende Juli – ob hier weitere Zinsschritte nach unten anstehen, dazu gibt Meyer allerdings keine Prognose ab. Für eine Konjunkturerholung in der zweiten Jahreshälfte setzt er voraus, dass sich der Handelskonflikt langfristig entschärft und es nicht zu einem harten Brexit kommt. 

Düstere Wirtschaftsaussichten
"In den letzten Wochen haben die Aktienmärkte bereits Zinssenkungen der US-Notenbank, eine anhaltend expansive Geldpolitik der EZB und eine ausbleibende Eskalation im Handelskrieg eingepreist", sagt der Berenberg-Chefstratege. Der Unternehmensberichtssaison sieht er eher pessimistisch entgegen: Er erwartet, dass viele Unternehmen ihre Ausblicke und Gewinnprognosen für 2019 senken werden. (fp)

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