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Berenberg über zwei Faktoren, die die Börsenparty stören könnten

Der Chefstratege von Berenberg nennt zwei Entwicklungen, die professionelle Marktteilnehmer mit Argusaugen beachten sollten, um nicht am falschen Fuß erwischt zu werden.

Prof. Dr. Bernd Meyer, Chefstratege Wealth and Asset Management bei Berenberg
Prof. Dr. Bernd Meyer, Chefstratege Wealth and Asset Management bei Berenberg
© Berenberg

Trotz der angesichts steigender Kurse guten Stimmung an den Aktienmärkten sollten Investoren nicht übermütig werden. Denn die Risiken nehmen zu. Zwar haben sich von der Volatilitätsspitze Ende Januar die Aktienmärkte zügig erholt. Insbesondere chinesische Aktien und US-Tech-Titel konnten seitdem deutlich zulegen. Konjunkturoptimismus, höher als erwartete Q4-Unternehmensgewinne, positive Revisionen der Gewinnerwartungen und hohe Kassenbestände sorgen dafür, dass Anleger die Abverkäufe als Kaufgelegenheit sehen.

"Wir bleiben weiterhin konstruktiv für Aktien, sehen aber zwei Gefahren", schreibt Prof. Dr. Bernd Meyer, Chefstratege Wealth and Asset Management bei Berenberg, in einem aktuellen Marktkommentar.

Virusmutationen und höhere Zinsen
Sollten die Corona-Viren mutieren und die Impfstoffe nicht mehr wirken, dürfte sich der Konjunkturoptimismus in Luft auflösen. Das ist jedoch nicht Berenbergs Basisszenario.

Für wahrscheinlicher erachtet Meyer es, dass die langlaufenden Anleiherenditen insbesondere aufgrund von anziehenden Inflationserwartungen weiter steigen. Passiert dies schnell und stark, dürfte auch der Aktienmarkt zumindest temporär unter Druck geraten.

"Besonders problematisch für die Märkte wären steigende Realrenditen. Dies und das Verhalten der amerikanischen Zentralbank gilt es zu beobachten", hält Meyer fest. (aa)

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