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Berenberg lanciert zwei neue Kreditfonds für Profianleger

Das Hamburger Traditionshaus hat gemeinsam mit Universal-Investment zwei neue Multi-Investorenfonds im Bereich Kredite aufgelegt, die sich an institutionelle Anleger richten.

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© William Potter / stock.adobe.com

Großanlegern stehen zwei weitere Kreditfonds aus dem Hause Berenberg zur Verfügung: Die zwei geschlossenen Multi-Investorenfonds richten sich an laut Berenberg "professionelle und semiprofessionelle institutionelle Anleger" und wurden von Deutschlands ältester Privatbank gemeinsam mit Universal-Investment Luxembourg als Alternativer Investmentfondsmanager aufgelegt. Insgesamt administriert die KVG damit nun 13 Fonds dieser Art mit einem Volumen von etwa drei Milliarden Euro für Berenberg. Beide Fonds ermöglichen es Investoren, schon ab einem mittleren einstelligen Millionenbetrag breit diversifiziert in erstrangig besicherte Unternehmens- oder Schiffsfinanzierungen zu investieren und sollen die erfolgreiche Historie der bereits bestehenden Fonds fortführen. Über diese zwei neue Produkte informieren Berenberg und Universal-Investment per Aussendungen.

Schon mehrere Kreditfonds für große Institutionelle aufgelegt
„Die neuen Fonds ergänzen eine Reihe von Kreditfonds, die seit 2016 exklusiv für große institutionelle Investoren wie Versicherungen und Pensionskassen aufgelegt wurden. Über sie haben wir Direktkredite in den Segmenten Unternehmensfinanzierungen, Schiffshypothekendarlehen sowie Finanzierungen für Erneuerbare Energien- und Infrastrukturprojekte vergeben. Berenberg bedient damit als einer der europäischen Marktführer den Trend, dass rentable, langfristige Finanzierungen nicht mehr nur von Banken, sondern auch von Kreditfonds zur Verfügung gestellt werden“, sagt Lars Hagemann, Leiter Structured Finance bei Berenberg.

Dr. Sofia Harrschar, Head of Alternative Investments und designierte Country Head von Universal-Investment in Luxemburg ergänzt: „Alternative Investments wie Debt-Fonds befinden sich auf einem starken Wachstumskurs. Immer mehr Investoren – auch mit geringerem Volumen – interessieren sich für den Bereich Kreditfinanzierung.“

Lukrative Nische
Durch die Ausnutzung von Finanzierungsnischen, der Begleitung von komplexen Finanzierungsstrukturen sowie der starken Wettbewerbsposition von Berenberg im Segment der Transaktionsfinanzierungen für mittelständische Unternehmen kann laut Angaben des Anbieters für Investoren eine attraktive Rendite bei einem gleichzeitig konservativen Risikoprofil erzielt werden.

„Super Senior/ First Out“ sowie Senior-Leverage-Buy-Out-Finanzierungen
„Dieser Ansatz hat sich auch in einem herausfordernden Marktumfeld wie 2020 unter dem Einfluss der Covid-19 Pandemie bewährt. Alle Berenberg-Kreditfonds konnten ihre Historie ohne Kreditausfälle fortschreiben“, so Hagemann. „Das Zusammenspiel der bestehenden Kreditfonds aus diesem Segment ermöglicht es uns, als einziger Finanzierer aus einer Hand große Finanzierungsvolumina von teils mehr als 150 Millionen Euro in der mittlerweile etablierten Finanzierungsnische „Super Senior/ First Out“ sowie Senior-Leverage-Buy-Out-Finanzierungen zur Verfügung zu stellen. Dies wird von den Kreditnehmern geschätzt und ermöglicht Berenberg so einen signifikanten Wettbewerbsvorteil.“

Schiffe werden immer benötigt
Auch im Segment der besicherten Schiffsfinanzierungen verfolgt die Hamburger Privatbank einen äußerst konservativen Ansatz: Mittels erstrangig besicherter Hypothekendarlehen werden Handelsschiffe bei einem maximalen Beleihungswert von 60 Prozent – im Durchschnitt deutlich darunter – und Kreditlaufzeiten im unteren Laufzeitband finanziert. „Der Seehandel ist und bleibt das Rückgrat der Weltwirtschaft. Da Schiffe in den relevanten Segmenten und Größenklassen eine hohe Liquidität und Fungibilität aufweisen, eignet sich Shipping in besonderem Maße für Asset-basierte und besicherte Finanzierungen mit einer attraktiven Rendite“, so Philipp Wünschmann, Leiter Shipping bei Berenberg. (aa)

 

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