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Berenberg: Ist bei der Erholung das Ende der Fahnenstange erreicht?

Das Hamburger Traditionshaus war vor wenigen Wochen für Aktien optimistisch, scheint angesichts der starken Kursgewinne der letzten Tage nun aber in das Lager der Skeptiker zu wechseln.

Bernd Meyer
Prof. Dr. Bernd Meyer, Berenberg
© Berenberg

Die großen Unsicherheiten bezüglich der Geldpolitik und der volkswirtschaftlichen Auswirkungen von Putins Krieg sorgen Berenberg zufolge für eine erhöhte Aktienmarktvolatilität in beide Richtungen. "Nachdem die Aktienmärkte im Zuge der verschärften Sanktionen noch bis Mitte März gefallen waren, konnten sie sich seitdem sogar deutlicher als von uns erwartet erholen", schreibt Prof. Dr. Bernd Meyer, Chefanlagestratege und Leiter Multi Asset im Wealth and Asset Management bei Berenberg, in der aktuellen Ausgabe des "Berenberg Märkte-Monitors"

Auspreisung von Unsicherheit, Eindeckungen und Positionen
Treiber dieser Erholungsrallye waren Meyer zufolge neben der schon äußerst pessimistischen Anlegerstimmung vor allem die Eindeckungen von Short-Positionen und Hedges – zumal nach der ersten Leitzinsanhebung um 25 Basispunkte durch die Fed während ihrer März-Sitzung auch etwas Unsicherheit aus dem Markt wich.

Durch das bessere Preismomentum und die geringere Volatilität dürften nun vermehrt systematische Strategien ihre Aktienquote hochfahren, schätzt Meyer. "Nach der kräftigen Erholung sehen wir jedoch das Aufwärtspotenzial kurzfristig als begrenzt an, da viele Analysten ihre Gewinnschätzungen reduzieren dürften und die Aktienrückkaufprogramme im Zuge der anstehenden Berichtssaison zurückgefahren werden", erklärt Meyer.
 
Kurzfristiger Ausblick

Nachdem die großen Zentralbanksitzungen hinter uns liegen, wird es in den kommenden zwei Wochen etwas ruhiger. Am 4. April treffen sich die Wirtschafts- und Finanzminister der Eurozone. Kernthemen dürften hier die Energiekrise und die hohen Inflationsraten sein. Am 10. April beginnen die Präsidentschaftswahlen in Frankreich. Aktuell führt der amtierende Präsident Macron in den Umfragen.

Dientags werden das Konsumentenvertrauen in Deutschland sowie in den USA veröffentlicht. Am Mittwoch kommen die Inflationsdaten (Mrz.) für Deutschland und am Donnerstag folgen die Zahlen für Frankreich und Italien. Dann werden auch die Einzelhandelsumsätze (Feb.) für Deutschland und der PMI für das verarbeitende Gewerbe (Mrz.) in China veröffentlicht.

Am Freitag folgen die US-Arbeitsmarktdaten (Mrz.) und der ISM Manufacturing PMI (Mrz.).

Am 4. April geben die "Factory Orders" weitere Einblicke in die Auftragslage der US-Industrie nach Ausbruch des Russland-Ukraine-Krieges. (aa)

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