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Berenberg: Institutionelle Unterstützung von US-Aktien schon verpufft

Notenbanken räumen laut Berenberg der Inflationsbekämpfung Priorität ein, selbst wenn dies das Risiko einer Rezession birgt. Das Gros der jüngsten Konjunkturdaten hat enttäuscht. Darüber hinaus sehen immer mehr Marktteilnehmer die sehr optimistischen Gewinnschätzungen der Analysten kritisch.

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Bernd Meyer, Chefanlagestratege und Leiter Multi Asset im Wealth and Asset Management bei Berenberg, geht kurzfristig von Rückschlägen am Aktienmarkt aus.
© berenberg

Der S&P 500 verzeichnete laut Bernd Meyer, Chefanlagestratege und Leiter Multi Asset im Wealth and Asset Management bei Berenberg "in Q2 die schlechteste Quartalsperformance seit dem Höhepunkt der Pandemie-Sorgen in Q1 2020 und das negativste H1-Ergebnis seit 1970. Die Unterstützung der Rebalancierungsflüsse zum Quartalsende durch Pensionskassen währte nur kurz."

Die jüngste Flut von Kommentaren der Zentralbanken auf der EZB-Konferenz in Sintra mache erneut deutlich, dass die politischen Entscheidungsträger der Inflationsbekämpfung Priorität einräumen, selbst wenn dies das Risiko einer Rezession birgt. Das Gros der jüngsten Konjunkturdaten habe demnach bereits enttäuscht. "Darüber hinaus sehen immer mehr Marktteilnehmer die sehr optimistischen Gewinnschätzungen der Analysten kritisch, nachdem zuletzt weitere Unternehmen ihre Gewinnprognosen für dieses Jahr gesenkt haben", so Meyer.

Risikoanlagen belastet
Meyer weiter: "Das dürfte Risikoanlagen weiter belasten. Vor diesem Hintergrund haben wir unsere Aktienuntergewichtung in der jüngsten Erholung noch mal taktisch erhöht, auch wenn wir gute Chancen sehen, dass die Aktienmärkte in H2 ihren Boden finden dürften."

In den nächsten Wochen dürften laut Meyer jedenfalls die Unternehmensgewinne im Fokus der Anleger stehen, denn mit den US-Großbanken nimmt die Q2-Berichtssaison ab nächster Woche deutlich Fahrt auf. Vor dem Hintergrund der erhöhten Inflation und der sich bereits eintrübenden Konjunktur seien Enttäuschungen vorprogrammiert. (hw)

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