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Berenberg glaubt an Jahresendrally, sieht aber auch Risiken

Investoren können sich zum Jahresende auf steigende Kurse an den Aktienmärkten freuen, sagt Berenberg-Chefstratege Bernd Meyer. Er sieht allerdings auch Risiken.

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Die Kurse auf den Aktienmärkten dürften in den kommenden Wochen einen Sprung nach oben machen, prognostiziert Bernd Meyer, Chefstratege Wealth und Asset Management bei Berenberg. Verschiedene Faktoren sprechen demnach für eine Jahresendrally: Zum einen scheinen sich die wesentlichen Aktienindizes jüngst wieder zu stabilisiert haben. "Zudem sind spekulative Investoren wieder netto-long in Volatilität positioniert", sagt Meyer. Auch der schwächelnde US-Dollar sowie die Erholung in den Schwellenländern würden für steigende Kurse sprechen.

Allerdings gebe es Faktoren, die die Märkte weiterhin belasten, allen voran der Ausstieg Großbritanniens aus der EU. "Auch nach dem EU-Sondergipfel bleibt der Brexit ein Risiko, da das Verhandlungsergebnis noch im britischen Parlament verabschiedet werden muss", sagt Meyer. Zusätzlich dürfte das eingeleitete EU-Defizitverfahren gegen Italien sowie dessen Haushaltsentwurf für 2019 noch längere Zeit für Unruhe sorgen. 

Politische Börsen haben doch lange Beine
Auch Meyers Kollege Henning Gebhardt beobachtet die Vielzahl an politischen Risiken mit Sorge: "Ich kann nicht nachvollziehen, was zurzeit an den Börsen geschieht", sagt der Leiter der Vermögensverwaltung beim Hamburger Bankhaus Berenberg. Vor allem der große Einfluss der politischen Geschehnisse überrascht ihn. "Der alte Satz, wonach politische Börsen kurze Beine haben, gilt dieses Jahr nicht", so sein Zwischenfazit. Dennoch ist auch er überzeugt davon, dass es an den Aktienmärkten schon bald wieder nach oben gehen wird. (fp)

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