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Bei diesem Sektor erreicht der Pessimismus ein Rekordhoch

Aus Behavioral-Finance-Gesichtspunkten könnten Automobilaktien langsam aber sicher interessant werden. Denn das Sentiment für diesen Sektor ist so schlecht wie seit 2001 nicht mehr.

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© Smith / stock.adobe.com

Autoaktien stehen in der Investorengunst ganz unten. Diesen Schluss lässt der jüngst veröffentlichte Sektor-Report von sentix zu, in dem die 19 Stoxx-Aktien-Branchen einer Preis- und Sentimentanalyse unterzogen werden. „Die Autowerte sind sentimenttechnisch nach wie vor sehr interessant, denn das Sektor-Sentiment liegt absolut bei fast -2,3 Standardabweichungen und damit auf einem der niedrigsten, jemals seit 2001 von sentix gemessenen Werte“, schreibt sentix-Geschäftsführer Manfred Hübner in einer aktuellen Analyse. Zur Einordnung: Ein negatives Sentiment deutet dabei auf eine Unterinvestierung der Anleger und aus konträrer Sicht auf Kurschancen hin.

Hartgesottene Marktteilnehmer steigen derzeit ein
Sehr positiv sei Hübners Erachtens auch die Reaktion auf die jüngste Daimler-Gewinnwarnung zu sehen. Der Markt habe dieses negative Unternehmensereignis mit steigenden Preisen quittiert. Dies sei eine Bestätigung für sentix‘ Aussage, dass der Sektor stark überverkauft ist.

„Auf der Gegenseite steigt die Stimmung pro Telekom trotz neuer relativer Schwäche. Wie unterschiedlich die beiden Sektoren betrachtet werden, zeigt das nachfolgende relative Sektor-Sentiment. Wir favorisieren Automobile gegenüber Telekomwerten“, erklärt Hübner. (aa)

Europäische Autoaktien vs. Telekomaktien

Autoaktien und Telekomaktien entwickeln sich seit ca. 2010 in unterschiedliche Richtungen. Das zeigt die blaue Linie (Saldo-Betrachtung der von sentix erhobenen Sentimente), aber auch die graue Linie, die die Entwicklung der beiden Branchen im Relativ-Vergleich zeigt.

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