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BayernLB prüft Optionen für DKB und Asset-Management

Die Landesbank aus Bayern stellt strategische Überlegungen hinsichtlich ihrer Beteiligung an der Deutsche Kreditbank (DKB) und ihrem Vermögensverwaltungsgeschäft an, ist Kreisen zu entnehmen.

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© BayernLB

Die BayernLB prüft in einem frühen Stadium Optionen für ihre Tochter Deutsche Kreditbank (DKB) und für ihr Asset-Management-Geschäft. Das hat Bloomberg aus informierten Kreisen erfahren.

Die Landesbank hat demnach erste Gespräche mit möglichen Beratern geführt. Dies könne dazu führen, dass die Bank an ihrem bisherigen Kurs festhält oder aber sich für andere Optionen wie einen Verkauf entscheidet. 

Allein die DKB könnte mit rund drei Milliarden Euro bewertet werden, hieß es. Zum Asset-Management-Bereich der Landesbank gehört etwa BayernInvest, die mehr als 100 Milliarden Euro verwaltet.

Ein Sprecher der BayernLB wollte die Informationen nicht kommentieren. Auch einen Sprecherin des bayerischen Finanzministeriums lehnte eine Stellungnahme ab. Zur Erinnerung: Der Freistaat ist Mehrheitseigentümer der BayernLB.

Sparkassensektor im Umbruch
Während die jüngsten Bemühungen, Landesbanken zu einem großen, mächtigen Player zu verschmelzen, ins Stocken geraten sind, gibt es Anzeichen dafür, dass Transaktionen in kleinerem Umfang im deutschen Sparkasssen-Sektor an Fahrt gewinnen. 

So befindet sich beispielsweise die LBBW in finalen Verhandlungen dazu, den Sparkassen ihren Immobilienfinanzierer Berlin Hyp abzukaufen. Gleichzeitig einigten sich die Stuttgarter mit der Helaba auf den Tausch einiger Geschäftszweige für Sparkassen.

Beherrschungsvertrag gekündigt
Die BayernLB hatte ihrerseits im vergangenen Jahr damit begonnen, die DKB stärker auf eigene Füßen zu stellen. So kündigte sie die Patronatserklärung und beendete den Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Zudem dockte sie die DKB bei der Einlagensicherung der privaten Banken an statt bei dem System der Sparkassen. All das dürfte einen Verkauf an einen außenstehenden Investor einfacher machen.

Die DKB kam zuletzt auf rund fünf Millionen Privatkunden, die unter anderem kostenlose Konten und Debitkarten über das Internet erhalten. Daneben vergibt sie über ein Filialnetz auch Kredite an Firmen und die öffentliche Hand. 

Im ersten Halbjahr 2021 erzielte die DKB einen Vorsteuergewinn von rund 270 Million Euro und war damit abermals Gewinntreiber der BayernLB. Die Landesbank als Ganzes wies für den selben Zeitraum eine Vorsteuergewinn von 485 Millionen Euro aus. Das Eigenkapital der DKB machte rund vier Milliarden Euro aus. 

Bestandteil des Asset-Managements der BayernLB ist neben der BayernInvest auch der auf Immobilieninvestments spezialisierte Fondsdienstleister Real I.S. Er hatte zuletzt etwa 12,5 Milliarden an verwaltetem Vermögen. (aa)

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