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Basel-Auswirkungen: Bundesbank sieht "deutliche Reduzierung"

Für deutsche Banken gibt es eine gute Nachricht von der Regulierungsfront: Die Mindestkapitalanforderungen werden niedriger als ursprünglich gedacht sein.

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© Hannelore Foerster / Bloomberg

Die Bundesbank hat mit aktualisierten Daten erneut die Auswirkungen der finalen Basel III-Regelungen auf die deutschen Banken berechnet. Demnach erhöhen sich die Mindestkapitalanforderungen weniger als in früheren Modellrechnungen ermittelt, berichtet Bloomberg News.

Höhere Zentralbankforderungen
Grund dafür sind zum Teil die pandemiebedingt erhöhten Bestände an Zentralbankforderungen, durch die sich die Kapitalanforderungen verringern. Erhöhend wirkte sich hingegen die vorzeitige Einführung eines Unterstützungsfaktors für Kredite an kleine und mittlere Unternehmen aus.

In der von der Bundesbank verwendeten Stichprobe von 30 Banken liegt der Anstieg der Mindestkapitalanforderungen per Ende 2020 bei 16,4 Prozent. Der wesentliche Treiber des Anstiegs ist erneut der so genannte Output Floor, mit dem der Effekt kapitalschonender Risikomodelle begrenzt wird.

“Die aktuelle Erhebung zeigt, dass die Einführung des Basel III-Reformpakets trotz der Auswirkungen der Covid-19 Pandemie die deutschen Banken nicht überfordert”, erklärte Joachim Wuermeling, der für Banken- und Finanzaufsicht zuständige Vorstand der Deutschen Bundesbank. Es sei nun wichtig, das Basel III-Reformpaket zügig umzusetzen. (aa)

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