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Barmenia und Golding bauen Partnerschaft aus

Die in Wuppertal ansässigen Barmenia Versicherungen haben Golding Capital Partners für den Aufbau und die Verwaltung eines globalen Infrastruktur-Portfolios mandatiert. Golding ist ein unabhängiger Asset Manager für Private Equity, Private Debt und Infrastruktur in Europa.

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„Entscheidend für den Zuschlag an Golding war für uns neben der langjährigen vertrauensvollen Zusammenarbeit vor allem der globale Zugang zu Primary-, Secondary- und Co-Investments, den uns die breite Infrastruktur-Plattform von Golding bietet“, sagt Carola Schroeder (Bild), Mitglied der Vorstände der Barmenia.
© Barmenia

Aktuell verwaltet das Münchner Unternehmen insgesamt rund acht Milliarden Euro, davon über drei Milliarden in der Assetklasse diversifizierter Infrastrukturinvestments.

Barmenia mit Golding bei Private Equity und Infrastruktur im Geschäft
Mit dem Mandat stockt die Barmenia ihr Engagement in Infrastrukturinvestments um weitere 170 Millionen Euro auf. Das Portfolio wird in den nächsten 36 Monaten aufgebaut werden und einen globalen Ansatz mit hoher regionaler Diversifikation verfolgen. Die ersten Investments wurden bereits im Oktober gezeichnet. Die Versicherungsgruppe setzt auch bei Private Equity bereits seit vielen Jahren auf die Expertise von Golding.

„Wir freuen uns sehr, die vertrauensvolle und erfolgreiche Partnerschaft mit der Barmenia im Bereich Infrastruktur weiter auszubauen. Das Vertrauen in unsere langjährige Erfahrung und unseren exzellenten Track Record wissen wir sehr zu schätzen. Mit einer optimalen Investmentstrategie streben wir für die Barmenia und ihre Kunden attraktive Renditen bei langfristig stabil laufenden Erträgen an. Wir werden das Portfolio so anlegen, dass ein ausgewogenes Risikoprofil sichergestellt ist,“ so Dr. Matthias Reicherter (Bild links), Partner und CIO bei Golding. 

Hubertus Theile-Ochel (Bild rechts), Geschäftsführer bei Golding, ergänzt: „Die Zusammenarbeit mit der Barmenia zeigt, wie wichtig es ist, die speziellen Bedürfnisse einer solchen Versicherungsgruppe zu verstehen und in maßgeschneiderte Lösungen umsetzen zu können. Dies gilt insbesondere angesichts anhaltender Niedrigzinsen, volatiler Märkte und zunehmender Regulatorik.“ 

Infrastruktur ist unverzichtbarer Portfolio-Bestandteil geworden
Im komplexen Marktumfeld sind Alternative Investments und Anlagen in Infrastruktur ein unverzichtbarer Portfoliobaustein für Versicherer. Denn Infrastrukturinvestments korrelieren kaum mit traditionellen Anlageklassen, sind weitestgehend konjunkturinsensitiv und ermöglichen eine hohe Ertragsstabilität. Zudem sorgt die weltweit steigende Kapitalnachfrage im Bereich Infrastruktur für langfristig attraktive Marktbedingungen.

Core- und Core-Plus-Investments im Fokus, ergänzt um Value-Add-Investments
Golding verfolgt in der Assetklasse Infrastruktur eine global diversifizierte Anlagestrategie mit Fokus auf die Segmente Core- bzw. Core-Plus-Investments aus Europa und Nordamerika sowie Value-Add-Investments als Beimischung. Seit Beginn der Tätigkeit im Bereich Infrastruktur 2011 hat Golding erfolgreich in rund 50 Primary-, Secondary und Co-Investments investiert. Golding verwaltet in dieser Assetklasse über drei Milliarden Euro für institutionelle Investoren, darunter Versicherer, Versorgungswerke, Pensionskassen, Stiftungen, Family Offices, Sparkassen und Genossenschaftsbanken. Das Kapital ist derzeit auf zehn Beteiligungsprogramme verteilt (unter anderem Dachfonds, Co-Investmentfonds und Managed Accounts).

Sowohl Barmenia als auch Golding sind Unterzeichner der von den Vereinten Nationen initiierten Prinzipien für verantwortliches Investieren (UNPRI). (kb)

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