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Barings: Die Pandemie hat auch ihr Gutes...

Auf dem Höhepunkt der Covid-19-Krise sah es so aus, als ob der Klimaschutz auf der Prioritätenliste weit nach hinten rutschen könnte. Nun zeigt sich: Die Klimaagenda könnte durch die Pandemie sogar Auftrieb erhalten.

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© denis_333 / stock.adobe.com

In den dunkelsten Tagen der Corona-Pandemie forderten viele Menschen, die Klimakrise ad acta zu legen, um so viele Arbeitsplätze wie möglich zu erhalten. Vieles deutete darauf hin, dass der globale Lockdown die Klimaagenda der Welt verzögern wird. Glaubt man Christopher Smart, Chefanlagestratege und Leiter des Barings Investment Institute, könnte aber auch das Gegenteil eintreten: "Jetzt, da sich der beschwerliche Weg zur Erholung abzeichnet, dürften die Klimabedenken mehr denn je die nächste Phase des globalen Wirtschaftswachstums prägen, mit großzügigen Regierungsausgaben und Unternehmensprioritäten, die sich deutlich verschoben haben."

Anleger begreifen zunehmend, dass Umweltvorschriften seitens der Politik ihre Investitionen stark beeinflussen. Auch steigende Versicherungskosten, sinkende Immobilienpreise an den Küsten und der wachsende Anteil erneuerbarer Energien zeugen von der wachsenden Bedeutung von Klimarisiken für die Rendite von Investoren.

Steuern für Umweltsünder
Unternehmen könnten das Geld, das Regierungen rund um den Globus derzeit in die Wirtschaft investieren, nutzen, um nachhaltiger zu werden. Smart spricht von einem "massiven Schub", den umweltfreundliche Praktiken durch die Pandemie erhalten könnten. Als Reaktion auf die Krise will die Europäische Union (EU) Investitionen, die zur Reduzierung von Emissionen beitragen, mit bis zu 550 Milliarden Euro fördern. Außerdem sieht der erweiterte Haushalt der EU Steuern auf Kunststoffabfälle und Zölle auf Importe vor, die als umweltschädlich gelten. (fp)

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