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Banken und Versicherer bereiten sich auf Worst-Case-China-Szenarien vor

Investoren sollten ihr Exposure in China einer Überprüfung unterziehen. Denn es könnte aus politischer Sicht Ungemacht wie in Russland drohen. Ein Indiz dafür sind einige Schritte, die Großbanken und Versicherungen bereits jetzt setzen.

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© Zerbor / stock.adobe.com

Globale Finanzkonzerne, die noch immer unter milliardenschweren Verlusten in Russland leiden, überprüfen nach der Eskalation der Spannungen im Zusammenhang mit Taiwan nun die Risiken von Geschäften im Großraum China. Wie laut Bloomberg zu hören ist, haben unter anderem Societe Generale, JPMorgan Chase & Co. und UBS Group ihre Mitarbeiter in den letzten Monaten aufgefordert, zur Beherrschung diesbezüglicher Risiken ihre Notfallpläne zu überprüfen.

Versicherungspolicen werden teuer oder werden gar nicht mehr angeboten
Globale Versicherer ziehen sich unterdessen aus dem Abschluss neuer Policen zur Absicherung von Unternehmen zurück, die in China und Taiwan investieren. Die Kosten für die Deckung politischer Risiken sind seit Russlands Einmarsch in der Ukraine um mehr als 60 Prozent gestiegen.

“Politische Risiken im Zusammenhang mit möglichen US-Sanktionen und die Wahrscheinlichkeit, dass China mit einer Einschränkung des Kapitalflusses reagiert, beschäftigen die Risikomanager”, so Mark Williams, Professor an der Boston University. “Ein Sanktionskrieg würde die Kosten für die Geschäftstätigkeit erheblich erhöhen und die US-Banken veranlassen, ihre China-Strategie zu überdenken.”

US-Parlamentarier haben vergangene Woche den Druck auf die Banken erhöht, auf die Frage zu antworten, ob sie sich aus China zurückziehen würden, wenn Peking in Taiwan einmarschieren würde. (aa)

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