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Baillie Gifford erhält "PFM"-Registrierung, erhöht Schlagzahl im Osten

Der schottische Vermögensverwalter eröffnet einen Standort in Shanghai, stellt dort zusätzliches Personal ein und will dadurch Investments in chinesische Unternehmen ausbauen.

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© Lightboxx / stock.adobe.com

Die schottische Fondsgesellschaft Baillie Gifford hat ein Büro in Shanghai eröffnet und sich in China als Private Securities Fund Manager (PFM) registrieren lassen. Damit verbessert das Unternehmen den Zugang zu vielversprechenden chinesischen Unternehmen und kann künftig auch private Fonds für chinesische Investoren auflegen. Über diese Entwicklung informieren die Schotten per Aussendung.

Erfahrener China-Investor und Private-Equity-Geldgeber
Baillie Gifford investiert seit mehreren Jahrzehnten in China und legte 2008 seinen ersten China-Fonds auf. Die Firma hat bereits in mehr als 100 Unternehmen mit Sitz auf dem chinesischen Festland investiert. Derzeit summieren sich diese Investments auf etwa 49 Milliarden Euro, was 17 Prozent des gesamten verwalteten Vermögens entspricht.

Die Gesellschaft pflegt laut eigenem Bekunden enge Beziehungen zu den Eigentümern von Alibaba, Ant Group, Meituan, NIO, Pinduoduo, Ping An Good Doctor, TAL Education und Tencent. Einigen dieser Unternehmen hat Baillie Gifford bereits vor ihrer Börsennotierung Wachstumskapital zur Verfügung gestellt und steht den Unternehmen auch nach dem Börsengang unverändert als Investor und Unterstützer zur Seite.

China wurde bislang von Edinburgh aus gemanagt
Bis vor kurzem waren die globalen Investmentteams von Baillie Gifford alle in Edinburgh ansässig. Mit dem nun eröffneten Standort in Shanghai will die Firma die bestehenden Beziehungen zu chinesischen Unternehmen vertiefen, das Verständnis für kulturelle Entwicklungen verbessern und nicht zuletzt weitere Partnerschaften im akademischen Bereich schließen. Damit will Baillie Gifford die nächste Generation interessanter Unternehmen in China identifizieren und für seine Kunden erschließen.

Schlüsselpersonal zieht nach Shanghai
John MacDougall, Partner von Baillie Gifford sowie Chairman der Gesellschaft in China, verfügt über mehr als 20 Jahre Anlageerfahrung und ist für den Ausbau der Präsenz in China von Edinburgh nach Shanghai umgezogen. Er erklärt: "Wir bauen ein Team mit Sitz in Shanghai auf, um mit Engagement und Expertise vor Ort unser Research zu diesen aufstrebenden chinesischen Unternehmen voranzutreiben. Wir gehen davon aus, dass die Kombination des Wissens des Teams vor Ort mit der breiteren Perspektive der Investmentteams in Edinburgh es uns ermöglichen wird, die Chancen bei der Suche nach Chinas künftigen Gewinnern besser einzuschätzen.“

Amy Wang, Leiterin des China-Geschäfts, wurde im vergangenen Jahr eingestellt, um das Team in Shanghai aufzubauen und Kundenbeziehungen weiterzuentwickeln. Sie kommentiert: „Es ist eine spannende Zeit in China, da die Behörden gerade den chinesischen Finanzmarkt für ausländische Investmentmanager öffnen und damit neue Chancen am heimischen Aktienmarkt schaffen. Die Registrierung als PFM ermöglicht es uns, einen Kundenstamm chinesischer Investoren aufzubauen, die unsere Überzeugung teilen, dass wir mit einem langfristigen Anlagehorizont über fünf bis zehn Jahre das Wachstum chinesischer Unternehmen unterstützen und dabei starke, beständige Renditen erzielen können.“

Um an der Expansion nach China mitzuarbeiten, ist zudem Linda Lin, die in Chongqing aufgewachsen ist, nach sechs Jahren bei Baillie Gifford in Edinburgh als Leiterin des Investment Research nach China zurückgekehrt.

Hinzu kommt der ursprünglich aus der Provinz Hubei stammende Investmentmanager Rio Tu, der zuvor fünf Jahre bei Baillie Gifford in Edinburgh tätig war. Das Unternehmen ist zudem im Begriff, vor Ort weitere talentierte Mitarbeiter für Aufgaben in den Bereichen Operations, Research, Handel, Compliance, Business Development und Marketing zu rekrutieren. (aa)

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