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Bad-Bank für Landesbanken: Diese Sparkassen sind dafür

Die Pläne zur Gründung einer Bad Bank für zukünftig strauchelnde deutsche Landesbanken wird vom Präsidenten der ostdeutschen Sparkassen unterstützt - wie auch die Gründung eines neuen Zentralinstituts.

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© jeremias münch / stock.adobe.com

Der Vorschlag zur Schaffung einer Bad Bank für Landesbanken erhält Unterstützung von den ostdeutschen Sparkassen. Ihr neuer Präsident, Ludger Weskamp, sagte gegenüber Bloomberg, die Sparkassen müssten ihre Risiken minimieren. Dabei helfen könne neben einer Bad Bank aber auch der Aufbau eines Zentralinstituts, welches schon länger diskutiert wird.

Plädoyer für eine neue Bad Bank
“Eine Bad Bank für die Landesbanken, wie sie von Frau Professorin Buchholz vorgeschlagen wurde, finde ich vom Grundsatz her eine gute Idee. Die Idee ist, Mechanismen zu schaffen, damit bei künftigen Schieflagen nicht wieder alle Sparkassen einspringen müssen”, erklärte Weskamp im Interview. “Eine Bad Bank könnte beispielsweise Kreditportfolios abstoßen oder abwickeln.” Die Entscheidung zu einem möglichen Aufbau und zur Finanzierung sei von den direkten Eigentümern der Landesbanken zu treffen.

Weskamp bezog sich auf Liane Buchholz, Präsidentin des Sparkassenverbandes Westfalen-Lippe. Sie hatte im Handelsblatt für die Schaffung einer Bad Bank plädiert, mit der sich Landesbanken leichter abwickeln ließen. Die aktuellen Strukturen sehen vor, dass alle Sparkassen strauchelnden Landesbanken finanziell unter die Arme greifen müssen, egal ob sie Anteile halten oder nicht. Zuletzt betraf das die NordLB.

Neues Zentralinstitut gewünscht
Weskamp sprach sich zur Senkung der Risiken auch für die Schaffung eines Zentralinstituts aus, das ausschließlich Kern-Dienstleistungen für Sparkassen offeriert, aber keine mit hohen Risiken behafteten Geschäfte. Die NordLB etwa war wegen fauler Schiffskredite in die Schieflage geraten. Derzeit bieten die Landesbanken, an denen neben den Sparkassen auch Bundesländer beteiligt sind, teils identische Dienstleistungen an.

“Der Königsweg ist sicherlich die Schaffung eines Zentralinstituts”, erklärte Weskamp weiter. Wichtig sei, dass eine solche zentrale Serviceeinrichtung ganz den Sparkassen gehöre. Doch die Umsetzung stockt wegen interner Widerstände im Sparkassensektor. Ebenfalls als einen “richtigen Weg” bezeichnete Weskamp vor diesem Hintergrund die Spezialisierung der Landesbanken auf einzelne Angebote, so dass nicht mehr alle Institute alle Dienstleistungen vorhalten. Zuletzt hatte es erste Projekte in diese Richtung gegeben. (aa)

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