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Aviva Investors lanciert Climate Transition Global Credit Fund

Die Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva hat den Anleihefonds Aviva Investors Climate Transition Global Credit Fund aufgelegt.

Colin Purdie, Chief Investment Officer, Credit bei Aviva Investors
Colin Purdie, Chief Investment Officer, Credit bei Aviva Investors
© Aviva Investors

Institutionellen Investoren steht ein neuer nachhaltiger Rentenfonds zur Verfügung, der gleich mit nennenswertem Volumen loslegt. Der neue Anleihefonds Aviva Investors Climate Transition Global Credit Fund hat zum Start eine strategische Kapitalallokation von 350 Millionen Dollar aus dem Aviva Investors UK Multi-Asset-Portfolio und dem Aviva Ireland Multi-Asset-Portfolio und zielt darauf ab, Unternehmen zu identifizieren, die Güter und Dienstleistungen für den Klimaschutz anbieten – und in jene zu investieren, die am besten positioniert sind, um den Übergang zu einer nachhaltig kohlenstoffärmeren Welt zu schaffen. Über diese Fondsneuheit informiert Aviva Investors per Aussendung.

Der Anleihefonds ist ausgerichtet an den Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen und dem ESG-Ansatz des Unternehmens. Er ermöglicht Anleiheninvestoren, sich an positiven Klimaergebnissen zu beteiligen. Er ergänzt die beiden Aktienfonds Aviva Investors Climate Transition Global Equity Fund und den Aviva Investors Climate Transition European Equity Fund.

Über Management und Strategie
Der neue Fonds wird gemeinsam von den Portfoliomanagern Tom Chinery und Justine Vroman verwaltet, die über zehn bzw. neun Jahre Erfahrung in der Vermögensverwaltung mitbringen. Unterstützt werden sie vom Klimaspezialisten Rick Stathers, der seit über 25 Jahren im Bereich Klimawandel arbeitet. Zudem eingebunden sind die Research- und Analyseexperten des 125-köpfigen Aviva Investors Global Credit-Teams sowie mehr als 25 ESG-Analysten.

Der Investmentansatz des Fonds schließt Unternehmen aus, die fossile Brennstoffe nutzen. Stattdessen konzentriert er sich auf Lösungsanbieter, die gegenwärtig oder künftig Gewinne generieren, indem sie klimabezogene Themen angehen, wie die Umstellung auf erneuerbare Energiequellen, nachhaltigen Transport und umweltbewusstere Kreditvergabe.

Entscheidend ist laut Aviva Investors: Der Ansatz zielt auch darauf ab, übergangsfördernde Unternehmen mit geringem Dekarbonisierungs- und einschätzbarem Impact-Risiko zu erfassen. So wird das Anlageuniversum über Unternehmen mit eindeutig grünen Referenzen hinaus erweitert. Der Fonds wird sich am Bloomberg Barclays Global Aggregate Corporates Index orientieren und überwiegend in Unternehmen mit Investment-Grade-Rating investieren, mit einer kleinen Allokation von bis zu fünf Prozent in Hochzinsanleihen.

Der Fonds investiert in Cash-Anleihen und hat einen Long/Short CDS-Basket, um Chancen zu nutzen, die sich aus den Marktineffizienzen rund um den Klimawandel ergeben.

Blick über den Tellerrand
"Wir können uns nicht auf eine kohlenstoffärmere Welt einstellen, wenn wir nur die schlechten Performer ausschließen und lediglich in Unternehmen investieren, die Lösungen für den Klimawandel anbieten. Alle Unternehmen müssen sich auf eine nachhaltig kohlenstoffärmere Welt einstellen. Deshalb halten wir es für sehr wichtig, einen weiter gefassten Blick auf den Übergang zu werfen, um eine größere Anzahl von Unternehmen zu erfassen, die über die eindeutig grünen Referenzen hinausgehen", sagt Colin Purdie, Chief Investment Officer, Credit bei Aviva Investors. Er fügt an: "Als Investoren liegt es in unserer Verantwortung, über den Tellerrand der grünen Finanzierung hinaus zu schauen. Wir wollen die Liquidität des breiteren Anleihenmarktes erschließen, um den Klimawandel und das Ziel der Netto-Null-Emissionen zu unterstützen. Unternehmen, die ihre Geschäftsmodelle nicht anpassen, werden für Investoren weniger attraktiv sein und mit der Zeit einen weniger überzeugenden Investment Case darstellen. Klimanachzügler könnten feststellen, dass ihre Finanzierungen teurer werden als die der Klimavorreiter." (aa)

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