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Auseinanderdriften bei der Geldpolitik schafft neue Risiken

Während die US-amerikanische Federals Reserve die Zügel bei ihrer Geldpolitik anzieht, setzt die chinesische Notenbank auf Lockerungen. Das könnte zu Problemen führen, warnt der Chefvolkswirt eines französischen Investmenthauses.

Philippe Waechter, Chefvolkswirt des französischen Investmenthauses Ostrum Asset Management
Philippe Waechter, Ostrum Asset Management
© Ostrum Asset Management

Vor dem Auseinanderdriften der Geldpolitik in den beiden größten Volkswirtschaften der Welt warnt Philippe Waechter, Chefvolkswirt des französischen Investmenthauses Ostrum Asset Management. Während die US-Notenbank Fed damit beginne, ihre Geldpolitik zu straffen, würde ihr Gegenstück in China, die PBOC, den Mindestreservesatz und den Zinssatz für einjährige Kredite senken. Diese Geldpolitik ziele darauf ab, die Binnenkonjunktur zu stützen, um eine robuste Wachstumsrate aufrechtzuerhalten.

Laut Waechter will die PBoC mit einer akkommodierenden Geldpolitik die interne Dynamik Chinas wiederbeleben, wobei das Risiko einer Abwertung des Renminbi und eines Aufwärtsdrucks auf die Rohstoffpreise bestehe. "Der härtere Ton der Fed hingegen wird den globalen Konjunkturzyklus belasten, den Anstieg des Dollars und die Abwärtsspirale der Rohstoffpreise begünstigen", erklärt Waechter.

Dieser zyklische Gegensatz zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt werde das Jahr 2022 bestimmen und neue Spannungen und Volatilität bei Währungen und Rohstoffpreisen hervorrufen. "Die politische Dimension dieser Konfrontation wird uns in Atem halten", prognostiziert Waechter abschließend. (aa)

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