Das Fachmagazin für institutionelle Investoren

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:

News Übersicht

Bringt ESG wirklich etwas? Kritische Fragen von unerwarteter Seite!

Ad

Drei Manger von NN Investment Partners stellen sich den schwierigen Fragen der nächsten Generation und geben unerwartete und persönliche Antworten zum Thema ESG und verantwortungsbewusster Geldanlage.

Anzeige
Advertisement
| Vermischtes
twitterlinkedInXING

ARTS Asset Management erfreut sich ihrer neuen Eigenständigkeit

Die in Wien beheimatete Quant-Boutique hat ihre Abnabelung von der C-Quadrat-Holding abgeschlossen und will sich nun ganz auf ihre eigenen Stärken konzentrieren.

Mag. Helmut Spitzer, ARTS Asset Management
Mag. Helmut Spitzer, ARTS Asset Management
© ARTS AM

„Leider ist die Marke von ARTS Asset Management noch nicht so bekannt wie jene der C-Quadrat-Gruppe“, erklärte Mag. Helmut Spitzer, wie sein Kollege Gunther Pahl seit Anfang September 2019 Geschäftsführer der ARTS Asset Management, anlässlich der erfolgreich vollendeten Neupositionierung seines Unternehmens vor Journalisten in Wien. Die weiteren ARTS-AM-Geschäftsführer sind Mag. Leo Willert und Mag. Thomas Rieß. Aufgrund der größeren Selbständigkeit von ARTS AM soll die eigene Marke laut Spitzer zukünftig wesentlich bekannter werden.

Zur Erinnerung: Die Gesellschafter von ARTS AM, vor allem ARTS-CEO und Chefstratege Mag. Leo Willerts (45%), C-Quadrat Holding (45%) und zwei weitere, langjährige Minderheitsgesellschafter mit jeweils fünf Prozent, beschlossen im Spätherbst 2018, das mittlerweile mehr als 2,2 Milliarden Euro an Vermögen verwaltende, 40-köpfige Unternehmen eigenständiger aufzustellen. Dieser Prozess ist nun abgeschlossen.

Spitzer begründete diesen Abnabelungsprozess damit, dass die C-Quadrat Holding inklusive ARTS AM mittlerweile acht eigene Investmenttöchter habe, die aber als dezidierte Nischenplayer mit unterschiedlichen Anlagestrategien, Kundenzielgruppen und entsprechend differenzierten, regulatorischen Anforderungen alle unterschiedlichen Ansprüche an ihre Muttergesellschaft hätten. Das betreffe Punkte wie das Marketing, die Vertriebsstrategie oder rechtliche Sachverhalte. „Wir hatten alle oft unterschiedliche Wünsche und Bedürfnisse an die Gruppe adressiert, die diese abdecken musste“, erklärt Spitzer.

Aufgrund der nunmehr ausreichenden Höhe beim verwalteten Vermögen könne sich ARTS nunmehr eigene Abteilungen beispielsweise für das Marketing, die Presse, die Regulatorik und insbesondere eigene Vertriebsmannschaften unterhalten. „Wir können als ARTS AM nun eigenständiger, schneller und besser auf den Märkten agieren, da wir eigenes „Pouvoir“ haben, sagte Spitzer. „Wir sind alle sehr glücklich, dass wir das gemacht haben. Nun können wir uns auf das konzentrieren, was wir wollen und wohin wir wollen.“

Die C-Quadrat-Holding kann sich ihrerseits nun auf die strategische Weiterentwicklung konzentrieren.

Fokussierter Vertrieb der eigenen Strategie
Im Anschluss informierte Geschäftsführer Gunther Pahl (Bild links), der auch den Vertrieb verantwortet, über die jüngsten Entwicklungen in seinem Geschäftsbereich. Pahl betonte, dass gerade vor einem schwierigen Marktumfeld quantitativ gesteuerte, vermögensverwaltende Fondslösungen mit integriertem Risikomanagement ihre Meriten haben und er aus diesem Grund für die Strategien und Produkte seines Hauses viel Absatzpotenzial sehe.

Pahl sei einerseits wichtig, dass seine Vertriebsprofis auch persönlich von der hauseigenen Strategie überzeugt seien und dass sich diese andererseits nunmehr aufgrund der wesentlich größeren Selbständigkeit von der Mutterholding vollständig auf die eigenen ARTS-Produkte konzentrieren können. „Es ist Gold wert, eine eigenes Team für den Vertrieb des ARTS-Investmentansatzes zu haben“, freute sich Pahl.

Aus diesem Grund hat ARTS AM nicht nur in Österreich eigene Vertriebsprofis vor Ort, sondern auch für den wichtigen, deutschen Markt ein mittlerweile vierköpfiges Kundenbetreuungsteam unter der Führung von Ena Berisha, die ihre Karriere bei C-Quadrat begann, aufgebaut. Aber auch in Osteuropa und dem Baltikum sind ARTS-Mitarbeiter mit lokalen Sprachkenntnissen und Expertise vor Ort. „Wir sind von unserem Ansatz überzeugt, daher sind wir den Weg in Richtung mehr Selbständigkeit gegangen“, erklärte Pahl abschließend. (aa)

twitterlinkedInXING

News

 Schliessen

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies und unserer Datenschutzerklärung zu. Mehr erfahren