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Anzahl der Banken, die Negativzinsen verrechnen, hat sich verdoppelt

Immer mehr Finanzinstitute geben die von der EZB verrechneten Negativzinsen an ihre Kunden weiter. Dutzende Banken machen dies bereits ab dem ersten Euro.

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Negativzinsen lassen viele darüber nachdenken, mehr Bargeld zu halten.
© Bits and Splits / stock.adobe.com

Institutionelle Investoren sind mit Negativzinsen nicht mehr nur bei den beruflich deponierten Geldern, sondern mehr und mehr auch bei den privaten Bankguthaben konfrontiert: Knapp 300 deutsche Kreditinstitute haben 2021 ein sogenanntes Verwahrentgelt für Guthaben auf dem Tagesgeld- und Girokonto eingeführt. Das zeigt eine am Freitag vorgelegte Untersuchung von rund 1.300 Geldhäusern durch die Vergleichswebseite Biallo.de. Damit hat sich die Zahl der Geldhäuser, die Negativzinsen im Privatkundengeschäft erheben, im Vergleich zum Vorjahr auf 555 mehr als verdoppelt, hält Bloomberg fest.

Vor allem Corporates betroffen
Im Firmenkundengeschäft sind es 580 Banken, die Strafzinsen auf Guthaben berechnen, was eine Steigerung von 75 Prozent auf Jahressicht bedeutet.

Im Jahr 2021 sind auch die Freibeträge, die vom Verwahrentgelt ausgenommen sind, deutlich gesunken. “Bei gut einem Drittel der Banken liegt der Freibetrag je nach Kontomodell nur noch bei 25.000 Euro oder weniger. Knapp 40 Banken kassieren bereits ab dem ersten Euro ab – Tendenz steigend”, sagt Horst Biallo, Gründer der Webseite.

Geldhäuser ziehen die Schraube enger
Erst vergangene Woche hatte die Stadtsparkasse Düsseldorf erneut Schlagzeilen gemacht, weil sie begonnen hat, sich von Kunden mit hohen Sparguthaben zu trennen, die Negativzinsen nicht zustimmen. Nach Konten mit mehr als 250.000 Euro Guthaben hat die Sparkasse nun solche mit über 130.000 Euro im Visier, für die ein Verwahrentgelt von minus 0,5% anfällt. Von den kontaktierten Kunden haben nun 24 eine Kündigung erhalten, weil sie den neuen Gebühren keine Zustimmung erteilten. (aa)

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