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Analyst: Zweimal werden wir noch wach, dann droht Ungemach

August und September sind historisch gesehen die schlechtesten Monate für Dax und Dow Jones. Daran wird sich auch in diesem Jahr nichts ändern, sagt Analyst Wieland Staud.

Wieland Staud, technischer Analyst und Leiter von Staud Research
Wieland Staud, technischer Analyst und Leiter von Staud Research
© StaudResearch

Der August steht vor der Tür und damit der erste der beiden historisch schlechtesten Monate im Jahr für Dow Jones und Dax. Wieland Staud, Analyst und Leiter der Staud Research GmbH, ist überzeugt, dass die Indizes auch in diesem Jahr in den Monaten August und September ihre schwächsten Seiten zeigen werden. Der Analyst schreibt in der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ): "Zweimal werden wir noch wach, und dann droht Ungemach? Will man das, was uns in den kommenden neun Wochen erwartet, in Kurzform zusammenfassen, bleibt nur eines: die Frage mit einem klaren 'Ja!' zu beantworten." 

Über die Gründe für diese wiederkehrend schlechte Performance in den Sommermonaten lasse sich streiten. Doch leugnen könne man den Trend mit Blick auf die Zahlen nicht. "Im Mittel verlor der Kurs-Dax seit dem Jahr 1987 im August und September zusammen rund vier Prozent, der Dow büßte 1,3 Prozent ein", sagt Staud. Pünktlich Anfang August die Bücher zu schließen und erst zum Oktoberbeginn wieder einzusteigen, ist seiner Meinung nach nicht die schlechteste Idee. Grundsätzlich ist für ihn klar: "Die Wahrscheinlichkeit für ein moderates Plus liegt bestenfalls bei 50 Prozent, die für ein ordentliches Minus hingegen auf jeden Fall bei 50 Prozent."

Zeit für Ruhe
Das Verhältnis zwischen Risiko und Rendite sei in den kommenden zwei Monaten schlicht und einfach schlecht. Das muss aber nicht zwingend etwas Schlimmes sein. Staud sieht die Entwicklung vielmehr als ein Geschenk: "Wer es nicht mit den Bären hält, darf zur klassischen Urlaubszeit immer wieder das gute Gefühl haben, dass er wahrscheinlich absolut nichts verpassen wird." Anleger können in den kommenden acht Wochen also in aller Ruhe abschalten, sich zurücklehnen und freie Tage genießen. (fp)

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