Das Fachmagazin für institutionelle Investoren

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:
Ad

Risikomanagement - jetzt offensiv Marktchancen nutzen

Flexibel Chancen nutzen und profitieren – in Zeiten eines Niedrigzinsniveaus auf Dauer ist das wichtig wie nie zuvor. Deshalb gehen unsere Experten bewusst kontrollierte Risiken ein, um Ihre Anlage zu optimieren.

Anzeige
| Märkte
twitterlinkedInXING

Analyse der ETF-Mittelzu- und abflüsse im April

Im April hat die Risikobereitschaft der Anleger im Vergleich zum Vormonat zugunsten von Aktien gedreht. Die neuen Anlagemittel wurden hauptsächlich in Aktien-ETFs investiert, die global mehr als 28 Milliarden Euro anzogen.

pfeifer_herman_amundi.jpg
Hermann Pfeifer, Head of ETF, Indexing & Smart Beta Deutschland, Österreich und Osteuropa
© Amundi

Die globale Flow-Betrachtung zeigt dabei folgendes: Rund die Hälfte der Netto-Mittelzuflüsse entfiel auf US-Aktien (14,3 Milliarden Euro), gefolgt von Sektor- & Smart-Beta-Exposures (+6,3 Milliarden Euro), japanischen Aktien (+5,6 Milliarden Euro) und Schwellenländeraktien (+1,6 Milliarden Euro). Auch europäische Aktien waren wieder gefragt (+710 Millionen Euro) im März waren noch 730 Millionen Euro abgeflossen. 

Auch Bond-ETFs freuen sich über Zuflüsse 
ETFs auf Anleihen haben im Vergleich zu den Vormonaten weniger Geld angezogen (+12,3 Milliarden Euro, gegenüber +17,5 Milliarden Euro im März). Im Fokus standen ETFs auf Unternehmensanleihen (+5,2 Milliarden Euro), gefolgt von ETFs auf Staatsanleihen (+3,1 Milliarden Euro).

Trends auf dem europäischen ETF-Markt
Diese waren im April im Vergleich zum Vormonat weitgehend unverändert. Die Spanienwahlen und die Entwicklungen an den US-Märkten hatten keinen Einfluss auf die Flows in Europa.  Aktien-ETFs litten weiterhin unter Abflüssen. Gekauft wurden globale Aktien (+1,2 Milliarden Euro), während Eurozonenaktien (-2 Milliarden Euro) weiterhin und nun auch ETFs auf US-Aktien abgegeben wurden. Die Nachfragen nach Schwellenländeraktien hat gegenüber dem Vormonat weiter angezogen und belief sich auf annähernd 930 Millionen Euro. Die Nachfrage nach Smart-Beta-ETFs hat im Vergleich zum Vormonat stark angezogen (+1,4 Milliarden Euro). Im Fokus standen defensive Faktoren wie Qualität und Minimum Volatility. Das Interesse an nachhaltigen Strategien wächst in Europa kontinuierlich (+ 270 Millionen Euro), hauptsächlich bei globalen Aktien, gefolgt von Aktien aus Europa und Schwellenländeraktien.

In Europa profitierten Renten-ETFs im April weiterhin von Zuflüssen
Allerdings geschah dies auf niedrigerem Niveau als in den Vormonaten. Bei Staatsanleihen haben europäische Anleger weiterhin stark auf Schwellenländer (+1 Milliarde Euro) gesetzt. Bei Unternehmensanleihen fielen im April Umschichtungen zugunsten von Hochzinsanleihen der Eurozone (+965 Millionen Euro) auf, gefolgt von Investment-Grade-Anleihen der Eurozone (+765 Millionen Euro).

Zerlegung der ETF-Flüsse nach Assetklassen und Regionen

Quelle: Amundi

(kb)

 

twitterlinkedInXING

News

 Schliessen