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Amundi geht mit Schwellenländer-Green-Bond-Fonds an den Start

Europas größter Asset Manager legt mit dem Amundi Funds Emerging Markets Green Bond eine Schwellenländer-Green-Bond-Strategie auf, die institutionelle Investoren interessant finden könnten. Denn über den Fonds soll Kapital für die Energiewende mobilisiert werden.

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© Monthira / stock.adobe.com

Institutionelle Investoren, die auch im Bereich Emerging Market Debt auf Green Bonds setzen wollen, steht dafür ein neuer Fonds zur Verfügung. Denn Amundi hat mit dem Amundi Funds Emerging Markets Green Bond eine Schwellenländer-Green-Bond-Strategie aufgelegt. Bereits 2018 hat Amundi mit dem inzwischen geschlossenen Amundi Planet Emerging Green One (AP EGO) den weltweit größten Green-Bond-Fonds mit Fokus auf Schwellenländer an den Markt gebracht. Darüber informiert der größte europäische Fondsmanager per Aussendung.

Der neue offene Fonds wird vom Amundi-EM-Team (Amundi-Schwellenländer-Team) verwaltet, das seit 1999 Schwellenländeranleihen und -währungen managt und über umfangreiche Erfahrungen mit der ESG-Integration sowie mit Klimastrategien für die weltweit größten Investoren verfügt.

Investmentansatz
Das Fondsmanagement investiert primär in von Unternehmen emittierte Hartwährungs-Green-Bonds sowie in einige Staatsanleihen ausgewählter Schwellenländer wie Brasilien, Indien, China und Indonesien.

Der aktiv verwaltete Fonds kombiniert einen Top-Down- mit einem Bottom-Up-Ansatz. Dabei stützt sich das Fondsmanagement auf das umfangreiche Schwellenländer-Credit-Research sowie ESG-Analysen zu den Emittenten und investiert in ausgewählte Unternehmensanleihen verschiedener Sektoren wie alternative Energien, Versorger, Finanzwerte, Transport und Immobilien. Dabei werden sowohl im Investment-Grade- als auch im High-Yield-Segment attraktive Risiko-Rendite-Chancen gesucht.

Maxim Vydrine, Co-Head of Emerging Markets Corporate & High Yield Debt bei Amundi, wird als leitender Portfoliomanager von den beiden Co-Portfoliomanagern Sergei Strigo und Paolo Cei unterstützt.

Prüfung der Mittelverwendung
Als Pionier des verantwortungsvollen Anlegens verwaltet Amundi mehr als 378 Milliarden Euro in diesem Bereich und analysiert über 10.000 Emittenten hinsichtlich ESG-Kriterien. Der bewährte ESG-Analyseprozess von Amundi wird vollständig in die Anlagestrategie des Fonds integriert. Es wird angestrebt, Anlegern ein attraktives Renditepotenzial im Bereich von Schwellenländeranleihen zu bieten und gleichzeitig die Energiewende in Ländern zu unterstützen, in denen sie am dringendsten benötigt wird.

Der Fonds orientiert sich an den Green Bond Principles und wird zum Jahresende die Umweltauswirkungen der gehaltenen grünen Anleihen bewerten. Zudem wird der Fonds in einem jährlichen Impact-Report darlegen, wie Amundi die Emittenten überprüft, um sicherzustellen, dass die skizzierten ESG-Kriterien eingehalten werden.

„Investoren suchen zunehmend nach Anlagestrategien, die Rendite liefern und einen positiven Einfluss auf die Umwelt haben“, so Yerlan Syzdykov, Head of Emerging Markets bei Amundi. „Green Bonds aus Schwellenländern sind besonders gut geeignet, um diese beiden Aspekte zu verbinden. Wir haben bereits gesehen, dass 2019 ein hervorragendes Jahr für den globalen Green-Bond-Markt war, wobei vor allem Green Bonds aus Schwellenländern hohe Wachstumsraten aufweisen. Wir sind stolz darauf, die anerkannte Schwellenländer-Expertise von Amundi zu nutzen, um Anlegern den Zugang zu grünen Projekten zu ebnen und gleichzeitig zu einem spürbaren und nachhaltigen Einfluss auf die Umwelt zu leisten." (aa)

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