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Allianz Impact Investment Fund stößt bei Instis auf großes Interesse

Der Allianz Impact Investment Fund verzeichnet sein erstes Closing, da europäische Großanleger bereits rund ein Drittel des geplanten, maximalen Fondsvermögens gezeichnet haben.

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© iQoncept / stock.adobe.com

Institutionelle Investoren können in einen weiteren Impact-Investing-Fonds Gelder allokieren. Beispielsweise in ein Gefäß von Allianz Global Investors. Mit dem ersten Closing des Allianz Impact Investment Fund (AIIF) hat Allianz Global Investors am 2. April 2020 die ersten institutionellen Investoren aus Deutschland, Skandinavien und Österreich aufgenommen. Der Fonds investiert primär in Zielgesellschaften in Europa und OECD-Ländern, die eine in positive ökologische und/oder soziale Wirkung generieren und deren Auswirkungen auf die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen einzahlen. Das finale Closing wird für das vierte Quartal 2020 erwartet, informiert Allianz Global Investors in einer Aussendung.

Interessante Marktnische
Die Zielprojekte des AIIF finden Martin Ewald, Lead Portfolio Manager Impact Investments, und sein Team in Europa und beispielsweise in Bereichen wie Energie-Effizienz, dem sozialen Wohnungsbau, dem Gesundheitswesen, in der nachhaltigen Land- und Forstwirtschaft sowie im Bereich Recycling. Ewald sagt: „Unsere Kunden suchen nicht nur nach stabilen Erträgen in zinslosen Zeiten, sondern sie möchten mit ihren Investments auch aktiv zur Weiterentwicklung der internationalen Nachhaltigkeitsstandards beitragen. Mit dieser Ausrichtung des AIIF sind wir momentan noch in einer Marktnische unterwegs, aber das dürfte sich in den kommenden Jahren ändern.“

Hohe Transparenz
Die Wirkung der einzelnen Projekte, in die das Team voraussichtlich ab Sommer investiert, wird auf der Grundlage definierter Kennzahlen gemessen. Die Fortschritte sowie einschlägige Marktentwicklungen werden einem unabhängigen „Impact Council“, dem auch ausgewählte Investoren angehören, regelmäßig vorgestellt und über die zehnjährige Laufzeit des Fonds an alle Investoren berichtet. Um die Renditeperspektiven nicht zu verwässern, fixiert Allianz Global Investors das Zielvolumen des ersten Impact Fonds auf 200 Millionen mit einer Maximalgrenze bei 300 Millionen Euro. Beim ersten Closing haben Investoren bereits rund ein Drittel der Maximalsumme gezeichnet. Das Fondsvermögen wird sowohl über Eigen- als auch Fremdkapitalinstrumente investiert.

Notwendigkeit und Anspruch sinnvoll verknüpft
„Impact Investments sind nach unserer Überzeugung eine der relevantesten Anlageformen, die sowohl nachhaltige finanzielle Rendite als auch nachhaltige Ergebnisse für die Umwelt und die Gesellschaft erzielen“, erklärt Beatrix Anton-Grönemeyer, Chief Sustainability Officer. „Immer mehr Kunden wollen ihre Portfolios in nachhaltige, sinnhafte und rentable Anlagen diversifizieren und somit langfristig stabile Renditen erwirtschaften. Unsere erfahrenen Teams können die ganze Bandbreite der Möglichkeiten nutzen und neue Trends frühzeitig und professionell umsetzen. Der AIIF ist ein gutes Beispiel, wie wir Notwendigkeit und Anspruch sinnvoll verknüpfen konnten.“

Langjährige Expertise
Fondsmanager Martin Ewald hat aktiv am Auf- und Ausbau der Allianz Renewable Energy Fondsfamilie (AREF) mitgewirkt und ist Co-Chair des Infrastructure Advisory Committee der Organisation Principles for Responsible Investments (PRI). Gemeinsam mit der Allianz und der KfW Entwicklungsbank hat das Allianz Global Investors Impact Investments Team im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) im November letzten Jahres zusätzlich auch den geschlossenen Dachfonds „AfricaGrow“ aufgelegt, der Start-Ups sowie kleinen und mittelständischen Unternehmen in Afrika Eigenkapital zur Verfügung stellt. Dieses Produkt ist für neue Kundengelder geschlossen. (aa)

 

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