Logo von Institutional Money
Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:

News Übersicht

| Vermischtes
twitterlinkedInXING

Allianz-Chef will Hedgefonds-Debakel schnellstmöglich abhaken

Der Vorstandsvorsitzende des Versicherungskonzerns, Oliver Bäte, hat den Aktionären Hoffnung gemacht, den Streit mit US-Investoren um Verluste mit den spekulativen "Structured Alpha"-Fonds in Kürze beizulegen. Dabei könnte es allerdings zu weiteren Abschreibungen kommen.

fotolia_65211682_vege.jpg
© vege / stock.adobe.com

Der Vorstandsvorsitzender der Allianz, Oliver Bäte, hat den Aktionären in Aussicht gestellt, der Versicherungskonzern werde den Streit mit US-Investoren und -Behörden um deren Milliardenverluste mit Hedgefonds schnell beenden. Dies berichten diverse Medien, unter anderem die "Wirtschaftswoche" (Wiwo). Er setze auf eine "zügige und abschließende Einigung" hinsichtlich der Klagen und Ermittlungen wegen der "Structured Alpha"-Fonds, habe Bäte am Mittwoch (4.5.) auf der virtuellen Hauptversammlung des Münchner Versicherers erklärt.

Die Allianz wolle das Thema in Kürze abschließen. Dabei sei allerdings mit weiteren Abschreibungen zu rechnen, analysiert die "Wiwo". Die Zahlen für das erste Quartal 2022 wird der Konzern in der kommenden Woche vorlegen.

Klage auf Zahlung von sechs Milliarden Dollar
Bei dem Streit geht es um fehlgeschlagene Strategien der Tochter Allianz Global Investors (AGI) mit spekulativen Structured Alpha Fonds. Rund zwei Dutzend Pensionsfonds und andere große US-Investoren hatten die Allianz auf Zahlung von in Summe gut sechs Milliarden Dollar (5,6 Milliarden Euro) verklagt.

Diese hatte ihnen die Hedgefonds im Volumen von 15 Milliarden Dollar (14,1 Milliarden Euro) als vermeintlich sichere Anlage verkauft. Während der Marktverwerfungen zu Beginn der Corona-Pandemie waren die Fonds jedoch in Schieflage geraten und wurden abgewickelt. Die Anleger verloren einen Großteil ihres Einsatzes. Nach der Einigung mit den wichtigsten US-Investoren hat die Allianz bereits 3,7 Milliarden Euro für "Structured Alpha" zurückgestellt. Dies schmälerte den Nettogewinn des Konzerns für das Geschäftsjahr 2021 um 2,8 Milliarden Euro. (am)

twitterlinkedInXING

News

Institutional Money Kontakt
Logo von Institutional Money
Institutional Money
c/o FONDS professionell Multimedia GmbH, Landstrasser Hauptstraße 67, EG/Hof, 1030 Wien

Telefon: +43 1 815 54 84-0
Fax: +43 1 815 54 84-18
E-Mail: office@institutional-money.com

Redaktion Köln:
Hohenzollernring 52
50672 Köln
Telefon: +49 221 33 77 81-0
Telefax: +49 221 33 77 81-19
 Schliessen

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies und unserer Datenschutzerklärung zu. Mehr erfahren