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AllianceBernstein: US-Aktien sind auf lange Sicht kein Investment wert

Investoren in US-Aktien sollten die Investitionsbilanz der jeweiligen Unternehemen genau analysieren. Denn um den Aktienkurs kurzfristig nach oben zu bewegen, setzen viele US-Manager die langfristige Existenz ihres Unternehmens aufs Spiel.

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Der langfristige Ausblick ist für viele US-Unternehmen nicht gut.
 
© Paulista / stock.adobe.com

Viele US-Unternehmen verfolgen eine Finanz- und Geschäftspolitik, die zwar kurzfristig für höhere Aktienkurse sorgt, langfristig jedoch die Aktionäre schädigt. Allein die Top 25 US-amerikanischen nichtfinanziellen Standardwerte haben 2017 mehr Geld für Aktienrückkäufe und Dividendenausschüttungen als für Investitionen ausgegeben. Unternehmensinvestitionen sind jedoch der Grundstein für künftiges Wachstum.

„US-Aktienanleger sollten sich nicht von Rückkäufen und Dividenden verführen lassen“, warnen Frank Caruso, CIO US Growth Equities, und Christopher Kotowicz, Senior Research Analyst beim Asset Manager AllianceBernstein (AB). Denn es sei keine überzeugende Erfolgsstrategie, Unternehmen zu teuren Bewertungen aufzukaufen, um das Wachstum anzukurbeln.

Die Gefahr liege auf der Hand: „Unternehmen, die unterinvestieren, mögen heute gesund aussehen, aber ihre hohen Margen können eine zugrundeliegende Schwäche verschleiern: eine mangelnde Bereitschaft, Bedrohungen des Geschäftsmodells entgegenzutreten“, so die AllianceBerstein-Experten.

Deren abschließende Empfehlung lautet: „Anleger sollten jenseits von Quartalsergebnissen und schnellen Barrenditen für die Aktionäre den Fokus auf Unternehmen mit innovativen Ideen und einer erfolgreichen Investitionsbilanz richten.“ (aa)

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