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Albrech & Cie: Vier Gründe, weshalb die Hausse bis 2034 anhält

Die Coronakrise hat nur für einen temporären Einbruch an den Märkten gesorgt, meint Stephan Albrech, Vorstand der Vermögensverwaltung Albrech & Cie. Der Aufschwung der Börsen wird sich noch bis in die 2030er Jahre halten, so der Anlageprofi.

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© luismolinero / stock.adobe.com

Seit mehr als zehn Jahren gibt es an der Börse, zumindest mit Blick auf die langfristige Entwicklung, nur eine Richtung: aufwärts. Und das wird auch noch eine Weile so bleiben, meint Stephan Albrech, Vorstand der Vermögensverwaltung Albrech & Cie.: "Der Aufschwung dürfte bis in die 2030er-Jahre reichen und Kursstände mit sich bringen, die derzeit niemand für möglich hält." Dafür sprechen aus seiner Sicht vier Gründe. "Mit Blick auf die Börsengeschichte wird deutlich, dass langfristige Bullenmärkte etwa 25 Jahre dauern", sagt Albrech. "Sie werden zwar von kurzfristigen Abschwüngen unterbrochen, streben aber langfristig nach oben und entwickeln dabei immer höhere Tiefpunkte." Solche Märkte habe es laut Albrech von 1942 bis 1968 sowie von 1975  bis 2000 gegeben. "Die Wiederholung des Musters hieße: Der langfristige Bullenmarkt, der 2009 begann, könnte bis zum Jahr 2034 dauern."  

Die Börse sei zudem keineswegs überteuert. "Die Aktienhausse seit der Finanzkrise war fundamental gut untermauert. Und sie wird es wieder sein, sobald die Corona-Phase vorüber ist", sagt Albrech. Laut dem Nobelpreisträger Robert Shiller kam der Löwenanteil der durchschnittlichen Aktienrendite zwischen 2010 und 2019 von gut 13 Prozent im Jahr durch stark wachsende Unternehmensgewinne zustande und nicht etwa durch überzogene Aktienbewertungen. Hinzu kämen die großzügigen Liquiditätshilfen der Fiskalpolitik. "Großprogramme zur Verbesserung der Infrastruktur wurden in kurzer Zeit beschlossen und umgesetzt. All das wird sich wie ein Turbo auf die Erträge vieler Firmen auswirken", sagt Albrech.

Luft nach oben
Zu guter Letzt wäre da noch die "Mauer der Skepsis" bei den Anlegern. "Von Euphorie ist an der Börse so gut wie nichts zu spüren. Das ist das ideale Umfeld, in dem die Kurse dauerhaft weiter steigen können", sagt der Vermögensprofi.

Denn wer skeptisch sei, habe seine Aktienquote noch nicht ausgeschöpft. "Wer noch nicht voll investiert ist, kann dies in Zukunft nachholen und wird es wahrscheinlich tun, wenn er glaubt, dass ihm die Kurse davonlaufen." (fp)

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