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Die neue Normalisierung

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Seit 2009 haben die Zentralbanken ihre Bilanzen auf beispiellose Art aufgebläht. Angesichts des weltweit verbesserten Wirtschaftsumfelds hat die Notwendigkeit einer „Normalisierung“ – Anhebung der Zinsen und Reduzierung der Bilanzen – zu einer vierten Welle des Tapering geführt.

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AGI-Stratege Hans-Jörg Naumer empfielt antizyklischen Positionsaufbau

Der Konjunkturausblick ist gut, das Gewinnwachstum der Unternehmen stützt die Aktienmärkte. Es kann sich auszahlen, zwischenzeitliche Rücksetzer zum Einstieg zu nutzen, sagt Hans-Jörg Naumer, Kapitalmarktstratege bei Allianz Global Investors.

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Hans-Jörg Naumer, Leiter der Kapitalmarktanalyse von Allianz Global Investors

Das Säbelrasseln von US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Diktator Kim Jong-Un hat in der vergangenen Tagen die Aktienmärkte etwas belastet. Das könnte eine gute Einstiegsgelegenheit sein. Denn die Börsenampeln stehen weiterhin auf grün.

Hans-Jörg Naumer, leitender Kapitalmarktstratege bei Allianz Global Investors (AGI), erinnert in einem aktuellen Kommentar Die üppige Zentralbankliquidität, steigende Unternehmensgewinne und die gute Konjunktur unterstützen die Märkte. In der Vergangenheit hat es sich für Investoren oft ausgezahlt, in Zeiten hoher politischer Unsicherheit ins Risiko zu gehen, erklärt Naumer.

Allerdings scheine sich das Gros der Investoren allmählich an geopolitische Turbulenzen zu gewöhnen. Kein Wunder: Gemessen an den Medienberichten ist die Zahl der politischen Krisen seit dem Jahr 2000 deutlich gestiegen. "Die Korea-Krise fällt nicht aus dem Rahmen, auch wenn ihre Auswirkungen im Extremfall natürlich dramatisch wären", sagt der Stratege.

Genauer Blick lohnt
Vieles spricht dafür, dass es an den Aktienmärkten langfristig weiter aufwärts geht. Die Konjunktur entwickelt sich solide, die aktuelle Berichtssaison ist die beste seit langem. Für Aktionäre gab es überdurchschnittlich viele positive Überraschungen. Anleger sollten allerdings genau hinschauen, wo sie investieren: Bei konjunktursensiblen Konsumwerten fielen Umsatzanstiege zuletzt besonders schwer, berichtet Naumer. "Die Preissetzungsmacht scheint eingeschränkt, der Ausbau der Absatzmärkte hinter den Erwartungen zurückzubleiben."

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