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Ärzteversorgung Westfalen-Lippe legt Geschäftsbericht 2020 vor

Kein Grund sich zu verstecken: Für die Ärzteversorgung Westfalen-Lippe (ÄVWL) und somit für alle Mitglieder und Rentner war das Geschäftsjahr 2020 trotz Pandemie ein erfolgreiches Jahr, wie dem Geschäftsbericht zu entnehmen ist.

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Professor Dr. Ingo Flenker (Bild), Vorsitzender des Verwaltungsausschusses der Ärzteversorgung Westfalen-Lippe (ÄVWL)
© ÄVWL

Die ÄVWL erwirtschaftete eine Nettokapitalrendite auf das Sicherungsvermögen in Höhe von 3,5 Prozent. Unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Renditeanforderung auf die Deckungsrückstellung betrug die Rendite sogar 4,3 Prozent und lag damit auch im Krisenjahr deutlich oberhalb des Rechnungszinses von 4,0 Prozent in der Grundversorgung.

Im Versicherungsbetrieb konnte eine Beitragsproduktivität, das heißt, die Steigerung der von jedem aktiven Mitglied durchschnittlich gezahlten Versorgungsabgabe, in Höhe von 2,2 Prozent erreicht werden. Dies stellt einen Beleg für das hohe Vertrauen der Mitglieder und Rentner in ihr Versorgungswerk dar.

Rücklagenstärkung statt Renten- und Anwartschaftsanpassungen
Das gute Geschäftsergebnis des Jahres 2020 hat die ÄVWL mit Zustimmung der Kammerversammlung dazu genutzt, ihre Rücklagen auf einem angemessenen Niveau weiter zu stärken sowie die Versorgungsleistungen auf einem konstant hohen Niveau zu sichern. „Eine Dynamisierung der Anwartschaften und Renten zum 1. Januar 2022 erscheint angesichts des zurückliegenden Krisenjahres weder ratsam noch angemessen", resümiert Professor Dr. Ingo Flenker, Vorsitzender des Verwaltungsausschusses der Ärzteversorgung Westfalen-Lippe. Denn nur eine verantwortungsvolle Reservenpolitik ermögliche es, in volatilen Zeiten wie diesen gegenüber Schwankungen am Kapitalmarkt gewappnet zu sein: „Damit stärken wir die Widerstandsfähigkeit unseres Versorgungswerkes und werden so unserer Verantwortung als krisensicherer und zukunftsgerichteter Versorgungseinrichtung gerecht.“ (kb)

 

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