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Adler: So hoch fallen wegen der Zinswende die Immobilienabwertungen aus

Die Adler Group muss ihr Wohnungsportfolio wegen des steigenden Zinsumfelds im dritten Quartal abwerten. Das unterstreicht die Dringlichkeit für den angeschlagenen Vermieter, mit seinen Gläubigern ein neues Finanzierungspaket für die nächsten Jahre abzuschließen.

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Bei der Adler Group stehen zahlreiche Immobilien zum Verkauf.
© Jenny Sturm / stock.adobe.com

Bei der Adler Group SA kommt es zu einer Immobilienabwertung um 2,3 Prozent. Und das innerhalb eines kurzen Zeitraumes. Der Zeitwert des Bestandsportfolios sank in den drei Monaten bis Ende September auf vergleichbarer Basis um 2,3 Prozent auf 5,3 Milliarden Euro, bereinigt um die zum Verkauf gestellte Beteiligung an Brack Capital Properties NV, teilte Adler am Dienstag mit. Dadurch stieg die Beleihungsquote auf 59,9 Prozent, bzw. 55 Prozent bereinigt um Brack. Laut den Anleihebedingungen des Konzerns darf dieser Wert nicht unter 60 Prozent fallen, merkt die Nachrichtenagentur Bloomberg News in ihrem Artikel an. 

Umfangreiche Verkäufe
Adler kämpft derzeit darum, bis zum ersten Quartal eine Einigung mit seinen Anleihegläubigern herbeizuführen, die ihm mehr Zeit zum Schuldenabbau verschaffen würde. Da das Immobilienunternehmen derzeit kaum Zugang zum Kapitalmarkt hat, ist es gezwungen, sich auf Veräußerungen zu konzentrieren - und das gerade zu einem Zeitpunkt, an dem der jahrzehntelange Boom auf dem deutschen Immobilienmarkt wegen der steigenden Zinsen zu einem Ende kommt.

Adler hat bereits Tausende von Wohnungen verkauft und plant nun eine Fokussierung seiner Strategie auf Berlin und eine Reduzierung seiner Entwicklungsaktivität, wie es in der Mitteilung heißt.

“Im Einklang mit der Anleihegläubiger-Vereinbarung hat die Adler Group ihre Strategie angepasst, die einen Übergang zu einem ausschließlich in Berlin verankerten Portfolio mit einem selektiven Entwicklungsengagement und einer Begrenzung der Investitionsausgaben vorsieht”, heißt es.

Die am Montag verkündete Vereinbarung mit Gläubigern wie BlackRock und Pimco würde Adler frisches, aber teures Geld und eine Atempause bis 2025 verschaffen. Teil der Vereinbarung sei auch die Ernennung eines Chief Restructuring Officer und eines neuen Verwaltungsrats “mit umfassender Finanzerfahrung”, hieß es aus dem Unternehmen. (aa)

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