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ACM-Gründerin: „Haben Verständnis für die Belange deutscher Anleger“

Die Mitgründerin von Avega Capital Management (ACM), Viktoria Heyer, erklärt im Kurzinterview mit „Institutional Money“, warum institutionelle Investoren auf die neu gegründete Service-KVG setzen sollten.

Viktoria Heyer, Avega Capital Management (ACM)
Viktoria Heyer, Avega Capital Management (ACM)
© Avega Capital Management (ACM)

Die jüngst an den Start gegangene Avega Capital Management (ACM), eine Service KVG mit Sitz in Luxemburg, hofft, möglichst viele professionelle Marktteilnehmer von ihren Diensten im Bereich „Alternative Investments“ (AI) überzeugen zu können. „Institutional Money“ hat bei ACM-Mitgründerin Viktoria Heyer nachgefragt, warum gerade institutionelle Investoren auf ACM vertrauen sollten.

IM: Frau Heyer, warum ist die Gründung von ACM für institutionelle Investoren wie Pensionskassen, Versorgungswerke etc. aus der DACH-Region von Interesse bzw. relevant?
Viktoria Heyer: „Institutionelle Investoren aus dem DACH-Raum haben erst seit wenigen Jahren eine relevante Allokation in alternative Anlageklassen wie Private Equity, welche sich seit der Einführung des Rechtsrahmens AIFMD auf Produktseite stetig steigender Beliebtheit erfreuen. Insofern gab es in den Anfangsjahren der ersten Allokationen noch diverse Berührungsängste, die den Investoren insbesondere über die langjährigen Beziehungen mit den einschlägigen Master-KVGen genommen werde konnte, die in den meisten Fällen auch über Luxemburger Dependancen verfügen.“

IM: Das heißt, dass Investoreninteresse ist nunmehr höher?
Heyer: „Da sich die Portfolien durchweg erfreulich entwickelten und bereits mit stattlichen Rückflüssen aufwarten konnten, sehen wir bei den Investoren eine hohe Nachfrage nach erhöhten Allokationen, sowie nach weiteren Zugangswegen zu AI-Exposure (z.B. über Secondaries).

Paradoxerweise scheint es im Master-KVG Geschäft jedoch kaum Innovation zu geben – hier geben sich die Anbieter meist mit den im OGAW-Geschäft bewährten schlanken Prozessen zufrieden und versuchen sich als „Full Scope“ Anbieter über alle Anlageklassen hinweg.

IM: Spielt das Ihrem Haus in die Hände?
Heyer: „ACM ist aus der Idee heraus entstanden, dass das effiziente Verwalten und Betreuen von AI Portfolien institutioneller Investoren eine Erfahrung mit geschlossenen Fonds voraussetzt, die sich nicht nur auf die Bereiche Produktregulatorik und Compliance erstrecken darf, sondern vor allem die Belange der Investoren (Stichwort aufsichtsrechtliches Reporting) und Zielfonds (Stichwort Sammeln und Aufbereiten von Zielportfoliodaten) im Blick haben muss.

IM: Das klingt nach einem hohen Aufwand, der wohl auch große Expertise benötigt…
Heyer: Da diese Themenbereiche inhärenterweise (immer noch) eher mit Manpower als mit Rechenpower abgedeckt werden, kann Qualität nur durch erfahrene und langfristig gleichbleibende Ansprechpartner sichergestellt werden. ACM möchte Investoren diese positive Erfahrung aus den Anfangstagen der AI-Portfolien in Luxemburg wieder zurückbringen: mit einem inhabergeführten Haus, Entscheidungsfindung in Luxemburg, Verständnis für die Belange deutscher Investoren, ohne Druck durch Quartalszahlen, und einer Definition von „Dienstleistung“, die der Begrifflichkeit wirklich gerecht wird.

IM: Wir danken für das Interview. (aa)

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