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Aberdeen stellt Teile des Immobiliengeschäfts auf den Prüfstand

Aberdeen Standard Investments prüft den Verkauf ihres lokalen Immobiliengeschäfts in Skandinavien. Das soll laut Gesellschaft den globalen Ansatz unterstreichen und den Standort Deutschland stärken.

Prof. Dr. Leser, Vorstandsvorsitzender von Aberdeen Standard Investments Deutschland
Prof. Dr. Hartmut Leser, Vorstandsvorsitzender von Aberdeen Standard Investments Deutschland
© Aberdeen Standard Investments

Bei Aberdeen Standard Investments (ASI) könnte der Verkauf von einem Teil des Geschäfts erfolgen. Wie die Gesellschaft per Aussendung informiert, habe man den Geschäftsbereich Immobilien auf Konzernebene einer grundlegenden Überprüfung der langfristigen Strategie unterzogen. Der weltweit einheitliche Ansatz, der für alle Produktgattungen verfolgt werde, soll auch im Immobilienbereich gestärkt werden. Als Konsequenz prüft ASI den Verkauf des rein inländisch orientierten Teils des Immobiliengeschäfts in Skandinavien.

Relativ hoher Ressourcenbedarf
Das zur Diskussion stehende nordische Immobilienvolumen macht mit 2,4 Milliarden Euro knapp fünf Prozent des globalen Immobilienvermögens von ASI aus. Die Überlegungen zu verkaufen resultierten zum einen aus dem relativ geringen Wachstumspotenzial rein inländischer Immobilienprodukte für lokale Investoren aus den nordischen Märkten, zum anderen aus der historisch gewachsenen Struktur der dortigen Immobilienplattform. Der Ressourcenbedarf sei vergleichsweise hoch und das Geschäft läuft auf anderen Plattformen als sonst bei ASI.

Es handelt sich laut ASI vorwiegend um ein inländisches Fonds- und Vermögensverwaltungsgeschäft in Skandinavien, das dort ansässige, inländische Kunden bedient. Ziel sei es, die Komplexität der Aktivitäten in Skandinavien zu reduzieren.

Skandinavien ist ein Investment wert
Die Region Skandinavien bleibt aber – wie die Gesellschaft betont - nach wie vor hochinteressant für Investitionen, sowohl für die ASI-Gruppe als auch für ASI Deutschland. Im Immobilienbereich werden mit großem Nachdruck pan-europäische Produkte, die auch in Skandinavien investieren, internationale Fondsprodukte, die nicht-skandinavischen Investoren Zugang zum dortigen Immobilienmarkt verschaffen, und das Multi-Manager-Geschäft vorangetrieben.

Deutsche Einheit aufgewertet
„Das Immobiliengeschäft der deutschen Einheit wurde durch die strategische Fokussierung deutlich gestärkt. Sowohl die globale Leitung des Geschäfts mit Wohnimmobilien als auch des Asset Managements aller verwalteten Immobilien werden nun von Frankfurt aus geführt. Mit Assets under Management von über 31 Milliarden Euro sind wir der drittgrößte ausländische Asset Manager in Deutschland. Unsere KVG für das Immobiliengeschäft verwaltet bereits ein Volumen von 6,5 Milliarden Euro und wächst seit Jahren überdurchschnittlich“, erklärt Prof. Dr. Hartmut Leser, Vorstandsvorsitzender der Aberdeen Standard Investments Deutschland AG. „Ein Verkauf der skandinavischen Einheiten hätte keine Auswirkungen auf unsere Aktivitäten in den nordischen Ländern, was unsere paneuropäischen und internationalen Immobilienfonds betrifft, die in der Region investieren. Skandinavien bietet weiterhin attraktive, langfristige Investitionsmöglichkeiten für globale Immobilieninvestoren.“ (aa)

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