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Weltweiter Rekordzufluss bei Investmentfonds

Die globale Investmentfondsbranche dürfte 2017 so hohe Nettozuflüsse verzeichnet haben wie nie zuvor. Bereits die ersten drei Quartale zeigen mit Nettozuwendungen von rund 1,88 Billionen Euro einen Rekord.

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© maxsattana / Fotolia

Die Bereitschaft von Investoren, ihr Geld in Fonds anzulegen, hat 2017 sprunghaft zugelegt. Das belegen die aktuellen Zahlen der europäischen Fondsvereinigung EFAMA. In den ersten drei Quartalen 2017 parkten Anleger weltweit netto 1,88 Billionen Euro an neuem Geld in Investmentfonds. Das ist mehr als eine Verdoppelung im Vergleich zum Vorjahr. 2016 waren es in den ersten drei Quartalen nur rund 792 Milliarden Euro an neuen Netto-Zuflüssen gewesen.

"Rekordjahr bei Net-Sales"
Allein im dritten Quartal 2017 gab es weltweit Netto-Geldzuflüsse im Wert von 694 Milliarden Euro; im zweiten Quartal waren es 574 Milliarden gewesen. Die kürzlich veröffentlichte Statistik wird von der EFAMA nicht kommentiert. Peter De Proft, EFAMA-Generaldirektor, hatte aber bereits Anfang Dezember angekündigt, dass das Gesamtjahr 2017 hinsichtlich der Nettoverkäufe ein Rekordjahr für die weltweite Branche werde.

Auch das global verwaltete Volumen stieg kräftig an: Ein Plus von 1,8 Prozent im dritten Quartal ergibt per Ende September einen Stand der Assets im Wert von knapp 43,28 Billionen Euro weltweit. Im dritten Quartal 2016 lag der Wert noch bei 39,41 Billionen. Das ergibt einen Zuwachs von 9,8 Prozent. Die Statistik bezieht sich auf alle regulierten Open-End Funds in 47 teilnehmenden Ländern.

Angst vor Zinserhöhung sehr deutlich
Sehr deutlich geht aus der Statistik aber auch die Vorsicht der Investoren hervor. Diese richten sich aus Angst vor steigenden Zinsen immer kurzfristiger aus, wie man an den massiven Zuwendungen bei den Geldmarktfonds sieht. Geldmarktfonds investieren in kurzfristige Geldmarkttitel und Wertpapiere mit kurzer Restlaufzeit. Rechnet man die ersten drei Quartale 2016 zusammen, wurde aus ihnen noch mehr Geld abgezogen als investiert. 2017 hingegen registrierten sie im ersten Dreivierteljahr Nettozuflüsse von 406 Milliarden Euro (siehe Grafik).

Dem gegenüber steht aber noch immer der Löwenanteil der langfristigen Fonds. Sie verzeichneten 1,47 Billionen Euro an Nettomittelzuflüssen im Dreivierteljahr, verglichen mit 800 Milliarden Euro im Vergleichszeitraum 2016. (eml)

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