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Virologen sind nicht genug: Interdisziplinären Austausch ist gefragt!

Das Leibniz-Institut für Finanzmarktforschung SAFE („Sustainable Architecture for Finance in Europe“) meint, es brauche dringend einen interdisziplinären Austausch zur Coronakrise. Frankfurter Forschungsinstitute rufen daher eine disziplinenübergreifende Dialogplattform ins Leben.

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Die Professoren Jan Pieter Krahnen (links) und Uwe Walz (rechts)
© CFS

Vier Frankfurter Forschungsinstitute aus unterschiedlichen Disziplinen haben die Internetplattform „Frankfurter interdisziplinäre Debatte“ (www.frankfurter-debatte.de) eröffnet. Ziel des interdisziplinären Blogs ist es, Vertretern verschiedener wissenschaftlicher Fachrichtungen zu gesellschaftspolitischen Themen – aktuell zur Coronakrise – miteinander ins Gespräch zu bringen. Zu den Gründungsinstituten gehören das Cardio Pulmonary Institute, der Forschungsverbund Normative Ordnungen der Goethe-Universität Frankfurt, das Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK/PRIF) sowie das Leibniz-Institut für Finanzmarktforschung SAFE.

Eine Fachrichtung allein wird`s nicht richten
„Die Coronakrise zeigt, dass große gesellschaftliche Herausforderungen den Austausch unterschiedlicher Expert*innen und akademischer Fächer verlangen“, erläutert Mitbegründer Uwe Walz, Volkswirt an der Goethe-Universität Frankfurt und stellvertretender Wissenschaftlicher Direktor des Leibniz-Instituts SAFE, die Motivation. Die Politik müsse derzeit sehr weitreichende Entscheidungen treffen und es sei absolut notwendig, diese Entscheidungen auf einer breiten Grundlage von Expertenwissen fundieren zu können.

Breite Entscheidungsgrundlage für die Politik ist vonnöten
„In der aktuellen Krisensituation ist die Expertise aus Virologie und Epidemiologie von zentraler Bedeutung“, so Walz. „Ebenso wichtig ist es jedoch, ethische, rechtliche, ökonomische und weitere Prinzipien zu berücksichtigen, wie zum Beispiel Freiheit, Demokratie und Gerechtigkeit. Wir brauchen dringend einen interdisziplinären Austausch zur Coronakrise und zur Angemessenheit der derzeit geltenden Maßnahmen.“

Ganzheitliches Bild angestrebt
Die neue Plattform lädt Experten aus allen Disziplinen ein, sich an der Debatte mit Beiträgen zu beteiligen, um eine umfassende Betrachtung der aktuellen Lage über Disziplinen hinweg zu ermöglichen. Die „Frankfurter interdisziplinäre Debatte“ will sich auf wissenschaftsorientierten Austausch fokussieren, heißt jedoch auch sachliche und problemorientierte Beiträge von außerhalb der Wissenschaft willkommen. (kb)
 

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