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Studie: Wieviel Volumen ESG-Fonds zukünftig erreichen können

Einer PwC-Erhebung zufolge könnte das verwaltete ESG-Fondsvermögen bis 2025 mehr als 50 Prozent des gesamten europäischen Investmentfondsvermögens ausmachen. Die Studienautoren sind aber auch noch zu anderen, interessanten Erkenntnissen gelangt.

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Paradigmenwechsel:
Das schiere Transformationspotenzial von ESG wird dadurch unterstrichen, dass PwC Luxemburg selbst in einem Basisszenario davon ausgeht, dass das verwaltete ESG-Fondsvermögen (Assets under Managent AuM) bis 2025 über 41 Prozent des gesamten europäischen Investmentfondsvermögens ausmachen wird, was vor allem durch einen Anstieg der Anlegernachfrage und die Anpassung der europäischen Vermögensverwalter an die Vorschriften unterstützt wird.

Sollte sich ein optimistisches Szenario bewahrheiten, erwartet PwC, dass das ESG-Vermögen bis Ende 2025 57 Prozent des Fondsvermögens ausmachen wird.
© taa22 / stock.adobe.com

Dass der Zug in Richtung in der Fondsbranche in Richtung Nachhaltigkeit mit Vollgas unterwegs ist, ist bekannt. Wie stark diese Bewegung aber wirklich ist, zeigt der jüngst veröffentlichte PwC-ESG-Report 2020. Die wichtigste Erkenntnis der Studie: PwC prognostiziert, dass das europäische ESG-Vermögen bis 2025 zwischen 5,5 Billionen Euro und 7,6 Billionen Euro erreichen wird und damit zwischen 41 und 57 Prozent des gesamten Fondsvermögens in Europa ausmachen wird. Zum Vergleich: Ende 2019 waren es noch 15,1 Prozent.

Umfangreiche Erhebung
Für den PwC-Report „The Growth Opportunity of a Century“ (Die Wachstumschance eines Jahrhunderts) befragt wurden 200 Vermögensverwalter, 300 in Europa tätige institutionelle Anleger und über 800 europäische Privatanleger, die ein geschätztes Vermögen von 14,3 Billionen US-Dollar verwalten. Von den 300 befragten institutionellen Anlegern waren 40 Prozent Versicherungsgesellschaften, 37 Prozent Pensionsfonds, 18 Prozent Family Offices und fünf Prozent Staatsfonds.

PwC Luxemburg führte auch umfassende Interviews mit einer Reihe führender Vermögensverwalter und institutioneller Anleger, um aus erster Hand zu erfahren, wohin sich die Branche nach Ansicht führender Branchenexperten entwickelt.

Welche Themen untersucht wurden, können Sie der Fotostrecke oben entnehmen. (aa)

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