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Studie: Traumatisierte Investoren performen besser

Fondsmanager mit traumatischen Erlebnissen in ihrer Kindheit gehen an der Börse weniger riskante Wetten ein, zeigt eine neue Studie. Das macht sie bei der Geldanlage erfolgreicher.

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© Africa Studio / stock.adobe.com

Schwere Schicksalsschläge wie die Trennung der Eltern oder der plötzliche Tod eines Familienmitglieds mögen Kindern zu schaffen machen, sie können aber auch gute Lehrmeister für einen Job als Fondsmanager sein. Denn solche Menschen gehen deutlich weniger Risiken beim Investieren ein als die Kollegen mit einer vergleichsweise unbeschwerten Jugend, berichtet das Portal Finews mit Verweis auf eine im April vergangenen Jahres veröffentlichte Studie eines deutsch-britischen Wissenschaftlerteams. 

Die Quintessenz der Beobachtungen: Individuen, die gravierende Traumata durchstehen mussten, gehen deutlich weniger Risiken beim Investieren ein als die Kollegen mit einer vergleichsweise unbeschwerten Jugend. Die Abneigung gegen riskante Wetten verhilft ihnen tendenziell zu einem Vorsprung bei der Performance.

Ausgeprägte Risikoaversion
Die Forscher glauben auch eine Ahnung davon zu haben, warum das so ist: Die Risikoscheu war demnach besonders groß bei jenen Probanden, die mit nur einem Elternteil aufgewachsen sind und deren Familie in dieser Zeit wenig finanzielle Mittel zur Verfügung hatte und kaum soziale Unterstützung erfuhr. Die Erfahrungen aus dieser Zeit prägten die ökonomischen Entscheidungen bis ins Erwachsenenalter, stellt die Studie fest. (fp)

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