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Studie: Dividenden pimpen die Rendite entscheidend auf

Aktien von Unternehmen, die regelmäßig Dividenden ausschütten, können in Krisen das Depot stabilisieren, zeigt eine aktuelle Studie. Das hat vor allem zwei Gründe.

Hans-Jörg Naumer, Leiter Kapitalmarktanalyse bei Allianz Global Investors
Hans-Jörg Naumer, Leiter Kapitalmarktanalyse bei Allianz Global Investors
© Institutional Money

Wer sich dividendenstarke Aktien ins Depot holt, sichert sich damit nicht nur regelmäßige Zahlungen. Er ist auch besser gegen Marktturbulenzen gewappnet. Das ist das Ergebnis einer Studie von Allianz Global Investors. Demnach machten Ausschüttungen von 1973 bis heute einen Anteil von rund 41 Prozent an der Gesamtrendite europäischer Aktien aus. Damit konnten sie Kursverluste teilweise oder sogar gänzlich kompensieren.

"Im Anlegerdepot haben Ausschüttungen eine Airbag-Funktion, die sich angesichts der unsicheren Marktsituation besonders vorteilhaft auswirken kann“, sagt Studienautor Hans-Jörg Naumer, Leiter Kapitalmarktanalyse bei Allianz Global Investors.

Dabei sind es nicht nur die Dividenden selbst, die für mehr Stabilität sorgen. Langzeitanalysen zeigen, dass dividendenstarke Aktien zudem deutlich weniger schwanken als Aktien von Unternehmen mit geringeren Dividendenzahlungen.

Kontinuität ist entscheidend
Europäische Unternehmen werden in diesem Jahr eine Rekordsumme von etwa 350 Milliarden Euro ausschütten – 16 Milliarden Euro mehr als 2018. Bei der Wahl des Investments sollten Anleger aber nicht nur auf die Höhe der Dividenden schauen. "Die Kontinuität der Dividendenzahlungen ist ebenso wichtig, denn sie signalisiert ein gesundes Fundament“, sagt Martin Bruckner, Chief Investment Officer der Allianz Gruppe in Österreich. Nur dann könne sich ein Unternehmen wirklich als stabiler Anker in stürmischen Zeiten erweisen. (fp/aa)

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