Das Fachmagazin für institutionelle Investoren

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:

Theorie

| Märkte
twitterlinkedInXING

Small Caps und Value sind jeweils zwei Standardabweichungen zu billig!

In einer neuen Studie hat Morgan Stanley über einen Zehnjahreszeitraum anhand verschiedener Bewertungsparameter mit Hilfe von z-Scores ermittelt, welche Investmentstile vergleichsweise teuer respektive billig sind.

3.jpg
© cacaroot / stock.adobe.com

Europäische Mid Caps sind der Untersuchung zufolge überkauft und damit teuer. Das erste Mal in sechs Jahren sind Mid Caps versus Large Caps gar um drei Standardabweichungen überkauft und stehen im Widerspruch zur Entwicklung des Euro-US-Dollar-Kurses. Das zeigt die folgende Grafik.

Berücksichtigt man das größere Exposure der Mid Caps im Euroraum im Verhältnis zu Large Caps, dann folgt die relative Performance der beiden der Bewertung des Euro relativ nah. Während Mid Caps aber sehr überkauft aussehen, bleibt Euro/US-Dollar bei 0,5 Standardabweichungen unter dem Zwölf-Monats-Durchschnitt.

Deutliche Bewertungsunterschiede am europäischen Aktienmarkt
Relative Bewertungen, wie sie die folgende Grafik illustriert, zeigen, dass Mid Caps zwei Standardabweichungen höher als im Zehn-Jahres-Durchschnitt (z-Score 2) bewertet sind, während Small Caps im Vergleich dazu um zwei Standardabweichungen niedrigere Bewertungen aufweisen.  Als Bewertungsparameter wurde der Durchschnitt von Kurs-Gewinn-Verhältnis, Kurs-Buchwert und Dividendenrenditen herangezogen. 

Nur Growth-Aktien in Europa sind noch teurer als Mid Caps bewertet 
Während also Mid Caps um zwei Standardabweichungen zu teuer sind im Zehn-Jahres-Vergleich, ind es Wachstumsaktien n Europa gar um gut 3,5 Standardabweichungen. Relativ teuer sind auch Zykliker, Qualitäts- und Momentum-Aktien. Fast so stark relativ unterbewertet wie Small Caps sind die Finanzwerte. Large Caps hingegen liegen nahe am zehnjährigen Bewertungsschnitt.

Riesige relative Bewertungsdifferenz zwischen Growth und Value
Trotz der jüngsten leichten relativen Erholung von Value im Vergleich zu Growth in den letzten drei Monaten hat sich an der großen relativen Bewertungspanne - 3,5 Standardabweichungen teureres Growth und gut zwei Standardabweichungen billigeres Value - wenig verändert. Dies ist sicherlich Wasser auf die Mühlen der Value-Investoren, die von einer machtvollen Wiederauferstehung träumen. (kb)

 

 

twitterlinkedInXING

News

 Schliessen

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies und unserer Datenschutzerklärung zu. Mehr erfahren