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Scientific Betas White Paper befasst sich mit mauer Smart Beta-Rendite

Es ist ein offenen Geheimnis: In den letzten drei Jahren liefen Faktorstrategien vulgo Smart Beta-Ansätze alles andere als berauschend. Das EDHEC-Risk Institute (ERI) und seine Scientific Beta-Sparte begeben sich daher auf Spurensuche. Was trug die Hauptschuld an dieser Underperformance?

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Noël Amenc, CEO von Scientific Beta
© EDHEC

Das neue White Paper von Scientific Beta mit dem vielsagenden Titel “What Really Explains the Poor Performance of Factor Strategies over the Last 3 Years?” zeigt, dass die Underperformance nicht der Verschlechterung der Performances der Risikofaktoren geschuldet ist. Da es möglich ist, die schlechte Performance einiger Faktoren durch die gute Performance anderer wieder aufzuwiegen, liegt das Problem eher bei der Auswahl an Implementierungs- und Umsetzungsmöglichkeiten des Faktor-Exposures als an den Faktoren selbst. 

Markt-Beta zu wenig im Fokus
So zeigte sich, dass in den letzten drei Jahren das Unterlassen der Kontrolle des Markt-Beta-Exposures in einem Bullenmarkt dazu geführt hat, dass der allergrößte Teil der Multi-Faktor-Indizes am Markt von der wichtigen Marktrisikoprämie nicht voll profitieren konnte. Das zu geringe Beta, das nicht kontrolliert wurde, ist in diesem Zeitraum der Hauptgrund für die enttäuschende Performance der Faktor-Renditen in Long-Only-Faktorportfolios. 

Konstruktionsfehler
Das Index- und Strategie-Design in einem Long-Only-Umfeld berücksichtigt nur selten die Nicht-Faktor-Risiken, die aus der Wahl der Faktor-Exposures implizit entstehen. Innerhalb dieser Risiken ist das Beta-Risiko beziehungsweise Gap jenes, das mit einem defensiver Bias in der Konstruktion von Faktor-Strategie-Portfolios einhergeht und die größte Auswirkung auf Ertrag und Volatilität dieser Strategien aufweist. Gleichzeitig ist es auch jenes, das am wenigsten kontrolliert wird.

Durchschnittliche L/S-Faktor-Risikoprämie ist nach wie vor positiv
Noël Amenc, CEO von Scientific Beta, meinte anlässlich der Vorstellung der neuen Studie: "Im Gegensatz zu dem, was viele glauben - ohne dass Studien oder umfangreiche empirische Beobachtungen diesen Glauben bestätigt hätten -, sind die schlechten Performancewerte der Multi-Faktor-Strategien nicht das Resultat einer starken und abnormalen Verschlechterung der Faktor-Renditen. Sicherlich haben manche Faktoren eine signifikante Underperformance gezeigt, mit anderen Faktoren hat man diesen Performance-Nachteil aber wieder wettmachen können. Letztendlich ist die durchschnittliche Risikoprämie der wissenschaftlich abgesicherten sechs Long/Short marktneutralen Faktoren positiv geblieben."

Zum Download der Studie geht es HIER(kb)

 

 

 

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