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Neue Studie: Zölle bremsen Wachstum, verringern aber nicht Defizite

Höhere Zölle drücken die heimische Produktion und Produktivität, außerdem treiben sie Arbeitslosigkeit, Ungleichheit und Wechselkurse hoch, ohne größere Auswirkung auf die zugrundeliegende Handelsbilanz zu haben. Zudem sind Auswirkungen der Zölle in Zeiten robusten Wachstums noch stärker ausgeprägt.

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© Sean K / stock.adobe.com

Das sind die Ergebnisse einer Analyse mit dem Titel "Macroeconomic Consequences of Tariffs", die von den IWF-Ökonomen Davide Furceri, Swarnali Hannan und Jonathan Ostry zusammen mit Andrew Rose von der University of California, Berkeley, herausgegeben wurde und über die Böoomberg News berichtete.

"Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass höhere Zölle sich negativ auf Produktion und Produktivität auswirken. Diese Effekte sind ökonomisch und statistisch signifikant", schrieben die Ökonomen und "werden verstärkt, wenn die Zölle während einer Expansion steigen."

Die Studie umfasst 151 Länder im Zeitraum von 1963 bis 2014. Eine weitere Kernaussage lautet: "Zölle haben nur geringe Auswirkungen auf die Handelsbilanz, zum Teil, weil sie eine Gegenbewegung bei den Wechselkursen bewirken." (kb)

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