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Diese Sorgen und Re-Allokationsüberlegungen haben Institutionelle 2019

Eine Umfrage von Natixis Investment Managers unter mehr als 500 Großanlegern weltweit zeigt, welche Bedenken diese Kapitalsammelstellen gegenüber Indexfonds haben und wie sie es mit ESG oder Privatmarktanlagen halten. Aber auch die Aktien/Anleihen-Quote war Gegenstand der umfangreichen Befragung.

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Investoren begünstigen Fixed Income und alternative Anlagen
Die Kombination aus ungewissen Renditen und einem steigenden Zinsumfeld hat Institutionelle gezwungen, den Kreis weiter zu ziehen, um Renditen zu generieren, und die Befragten haben eine Präferenz für Alternativen und private Marktwerte signalisiert. Infrastrukturanlagen erregen weiterhin die Aufmerksamkeit dieser Gruppe, wobei mehr als ein Drittel (36%) plant, die Zuweisungen hier zu erhöhen, gefolgt von Private Debt (28%), Private Equity (27%) und Immobilien (24%).
 
Der Trend zu privaten Marktwerten spiegelt sich in den sieben von zehn (71%) Instituten wider, die sagten, dass private Vermögenswerte zu höheren Renditen beitragen, während 60% sagen, dass sie eine Diversifizierung ermöglichen.
 
 
© Brown / stock.adobe.com

Fast zwei Drittel der in einer Umfrage befragten Großanleger glauben, dass die Popularität passiver Anlagen das systemische Risiko erhöht hat. Darüber hinaus sind vier von fünf institutionellen Investoren der Meinung, dass das aktuelle Marktumfeld einen aktiven Ansatz für das Portfoliomanagement begünstige und mehr als die Hälfte der Investoren plant im Jahr 2019, ihre Allokationen mit ESG-Strategien zu erhöhen.

Dieses Erkenntnisse gewinnt eine jüngst von Natixis Investment Managers veröffentlichte Studie auf Basis der Befragung von 500 globalen institutionellen Investoren (darunter Manager von Pensionsfonds für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen, Versicherungsfonds und Staatsfonds) in Nordamerika, Lateinamerika, Großbritannien, Kontinentaleuropa, Asien und dem Nahen Osten.

Mehr ETFs, mehr Risiko
Die Umfrage ergab unter anderen, dass institutionelle Anleger über die Auswirkungen passiver Instrumente auf das Marktrisiko und die Preisgestaltung von Vermögenswerten besorgt sind. Rund uwei Drittel (62%) sind der Meinung, dass die Popularität passiver Investitionen das systemische Risiko erhöht hat. 61 Prozent betonen, dass Ströme in passive Strategien die Volatilität künstlich unterdrückt haben. Mehr als die Hälfte (52%) der institutionellen Anleger sind ebenfalls der Meinung, dass passive Investitionen bei Aktienkursen die Relationen zwischen Risiko und Rendite verzerrt haben.

Welche Konsequenzen der Boom bei Indexfonds hat, ob erste Sättigungsanzeichen zu verzeichnen sind, welche Renditeerwartungen bestehen, inwieweit ESG einen höheren Stellenwert gewinnt und welche Präferenzen für Alternativprodukte und private Marktwerte zum Ausdruck gebracht wurden, können Sie obiger Bildergalerie entnehmen. (aa)

 

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