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Integration von ESG-Kriterien bei Infrastruktur-Investitionen

Charles Dupont und Claire Smith, Schroders erläutern beim Investmentforum am Beispiel des US-amerikanischen Energieversorgers Pacific Gas & Electric Corporation die Integration von ESG Kriterien in den Investmentprozess. Erfahren Sie mehr!

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Diese Sorgen und Re-Allokationsüberlegungen haben Institutionelle 2019

Eine Umfrage von Natixis Investment Managers unter mehr als 500 Großanlegern weltweit zeigt, welche Bedenken diese Kapitalsammelstellen gegenüber Indexfonds haben und wie sie es mit ESG oder Privatmarktanlagen halten. Aber auch die Aktien/Anleihen-Quote war Gegenstand der umfangreichen Befragung.

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Suche nach Alpha beflügelt Nachfrage nach ESG
Umwelt-, Sozial- und Governance-Aspekte (ESG) spielen eine immer wichtigere Rolle in den Anlagestrategien der Institute. Drei von fünf (61%) institutionellen Anlegern berücksichtigen derzeit ESG-Faktoren, und mehr als die Hälfte (55%) der Umfrageteilnehmer erwarten, dass sie die Zuweisungen zu ESG-Strategien im Jahr 2019 erhöhen werden, wobei Renditeerzeugung und Diversifizierung im Vordergrund stehen.
 
Mehr als die Hälfte (56%) sind der Meinung, dass Alpha bei ESG zu finden ist; 43 Prozent der Investoren bezeichnen ESG-Faktoren bei der Analyse eines Unternehmens als ebenso wichtig wie fundamentale Finanzfaktoren. Ein Fünftel (20%) schließlich sieht es als wichtigen Weg, langfristig risikoadjustierte Renditen zu erzielen.
 
Trotz des zunehmenden Anklangs an ESG-Strategien bleiben Messung und Nachweis der Leistungsfähigkeit eine Herausforderung, so 43 Prozent der Umfrageteilnehmer. Zwei von fünf (40%) monieren zudem, dass Unternehmen Daten "grün waschen" könnten, um ihr öffentliches Image zu verbessern.
 
Wie sich Großanleger vor dem derzeit unsicheren Marktumfeld positionieren, zeigen die nächsten beiden Seiten.
 
 
© Smith / stock.adobe.com

Fast zwei Drittel der in einer Umfrage befragten Großanleger glauben, dass die Popularität passiver Anlagen das systemische Risiko erhöht hat. Darüber hinaus sind vier von fünf institutionellen Investoren der Meinung, dass das aktuelle Marktumfeld einen aktiven Ansatz für das Portfoliomanagement begünstige und mehr als die Hälfte der Investoren plant im Jahr 2019, ihre Allokationen mit ESG-Strategien zu erhöhen.

Dieses Erkenntnisse gewinnt eine jüngst von Natixis Investment Managers veröffentlichte Studie auf Basis der Befragung von 500 globalen institutionellen Investoren (darunter Manager von Pensionsfonds für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen, Versicherungsfonds und Staatsfonds) in Nordamerika, Lateinamerika, Großbritannien, Kontinentaleuropa, Asien und dem Nahen Osten.

Mehr ETFs, mehr Risiko
Die Umfrage ergab unter anderen, dass institutionelle Anleger über die Auswirkungen passiver Instrumente auf das Marktrisiko und die Preisgestaltung von Vermögenswerten besorgt sind. Rund uwei Drittel (62%) sind der Meinung, dass die Popularität passiver Investitionen das systemische Risiko erhöht hat. 61 Prozent betonen, dass Ströme in passive Strategien die Volatilität künstlich unterdrückt haben. Mehr als die Hälfte (52%) der institutionellen Anleger sind ebenfalls der Meinung, dass passive Investitionen bei Aktienkursen die Relationen zwischen Risiko und Rendite verzerrt haben.

Welche Konsequenzen der Boom bei Indexfonds hat, ob erste Sättigungsanzeichen zu verzeichnen sind, welche Renditeerwartungen bestehen, inwieweit ESG einen höheren Stellenwert gewinnt und welche Präferenzen für Alternativprodukte und private Marktwerte zum Ausdruck gebracht wurden, können Sie obiger Bildergalerie entnehmen. (aa)

 

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