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Invesco: Diversität bremst nicht, sie nutzt sogar den Investoren

Mehr Vielfalt kommt nicht nur der Unternehmenskultur zugute, sondern schlägt sich auch in der Finanzperformance nieder, sagen Experten von Invesco. Unterschiedliche Perspektiven führen nämlich zu besseren Ergebnissen.

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© thinglass / stock.adobe.com

Während Unternehmen das Thema Vielfalt bereits im Blick haben, kümmern sich Anleger bislang eher wenig darum. Dabei kommt Diversität auch den Erträgen der Investoren zugute, zeigt eine neue Studie des Fondsanbieters Invesco. Diversität hilft demnach, Lagerdenken zu vermeiden und unterschiedliche Perspektiven zu bündeln. Dieses Vorgehen ermöglicht wiederum eine bessere Entscheidungsfindung, die sich auch in der Finanzperformance von Unternehmen niederschlagen kann.

Die Vorteile von Diversität kommen nur dann zum Tragen, wenn sie mit Inklusion Hand in Hand geht. "Ein inklusives Arbeitsumfeld ist eines, in dem Vielfalt geschätzt und nicht nur toleriert wird, in dem zu unterschiedlichen Meinungen ermutigt wird und in dem Menschen das Gefühl haben, sich nicht verstellen zu müssen", betont Caroline Atkinson, Head of Human Resources EMEA bei Invesco. Das Konzept der Diversität geht also deutlich über den oft schon etablierten Schutz vor Diskriminierung hinaus.

Inklusion soll mehr Performance bringen?
Das Thema wird an Bedeutung gewinnen, sind die Invesco-Experten überzeugt. Dafür spreche die Bedeutung, die Millennials der Vielfalt beimessen. Diese Gruppe stellt bald rund drei Viertel der erwerbstätigen Bevölkerung. Millennials erwarten von Unternehmen, einen Kulturwandel hin zu mehr Inklusion, Offenheit, Respekt und Gedankenvielfalt voranzutreiben. "Firmen, die sich der Erkenntnis verschließen, dass unterschiedliche Perspektiven zu besseren Ergebnissen führen, werden im 21. Jahrhundert kaum eine nachhaltige Rolle spielen", sagt Henning Stein, Global Head of Thought Leadership bei Invesco und Fellow an der Judge Business School der Universität Cambridge. (fp/aa)

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