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Green Bonds – die größten Irrtümer, die wichtigsten Fakten

AXA Investment Managers zeigt bei Grünen Anleihen, alias Green Bonds, die größten Missverständnisse auf. Institutionelle Investoren sollten diese kennen, um allfällige Fallstricke zu vermeiden und bessere Rentenportfolios aufbauen zu können.

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Klischee 1: Green Bonds sind projektbezogene Anleihen
FALSCH – Green Bonds sind keine projektbezogenen Anleihen. In fast allen Fällen handelt es sich bei grünen Anleihen um vorrangig unbesicherte Anleihen, bei denen der Emittent das Kreditrisiko trägt. Das ist die häufigste Form der Anleiheemission und aus der Sicht von AXA IM einer der Hauptgründe für die weit verbreitete Ausgabe von Green Bonds durch Emittenten mit Benchmark-Größe und institutionelle Investoren.

Im Zuge der jüngsten Entwicklung des Green-Bond-Marktes wurden auch nachrangige Anleihen und andere Wertpapier-Arten wie Asset-Backed-Securities verfügbar.
© asnidamarwani / stock.adobe.com

Seit rund einem Jahrzehnt können institutionelle Investoren mit einem Engagement in Green Bonds positive Renditen erwirtschaften und gleichzeitig Gutes für die Umwelt tun. Denn Green Bonds finanzieren eine Vielzahl verschiedener Initiativen für eine nachhaltigere Umwelt, darunter zum Beispiel erneuerbare Energien, Verschmutzungsprävention, Energieeffizienz und den Erhalt der Artenvielfalt.

Das globale Bewusstsein für die Umwelt und den Klimaschutz nimmt zu – unter anderem auch durch das Pariser Klimaabkommen. Daher ist es kaum verwunderlich, dass der Markt für grüne Anleihen in den vergangenen Jahren stark gewachsen ist.

Zwar machen Green Bonds immer noch einen vergleichweise kleinen Teil des Rentenmarktes aus, aber die Anlageklasse scheint sich allmählich zu etablieren. Institutionelle Investoren   sind entsprechend mit einigen weit verbreiteten – und unter anderem auch falschen – Klischees zu Green Bonds konfrontiert, die Axa Investment Managers in obiger Bilderstrecke aufzeigt und entsprechend korrigiert. (aa)

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